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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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1730
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1730

engl.: Large Indian cress. Fig. 1656 bis 1660. Ausdauernde (in kälteren Ländern jedodi infolge Frostwirkungjeden Herbst absterbend), 0,3 bis 5 m lang kriechende, kahle Pflanze. 1 Iauptwurzel erhalten bleibend, kurz,reichästig. Stengel fleischig, grünlich, kriechend, seltener mit Hilfe der Blattstiele kletternd, bei Ueberdeckungmit Erde Adventivwurzeln treibend. Laubblätter kreisrundlich, lO.nervig, ausgeschweift bis schwach gelappt;Nerven am Rande nicht stachelspitzig vorragend, in kleine Ausrandungen endigend; Blattstiele stark windend.Kronblätter gross, keilförmig, stumpf; die 3 unteren an den Nägeln und im unteren Teil der Platte gefranst,wenig kleiner, orangerot, die oberen gelb mit roten Streifen; Sporn bis 2,8 cm lang, wenig gekrümmt, allmählichzugespitzt. Frucht gross. Fast das ganze Jahr hindurch blühend.

Äendert ab: var. dl tum Voss. Stengel hochkletternd. Häufigste Form. Hieher gehören: f. atri.purpureum Voss. Blüten dunkelrot. f. coccineum Voss. Blüten scharlachrot. f. aurantiacum

Voss. Blüten leuchtendgelb. f.Dun6ttii Voss. Blüten hellorangegelb. Stengel 2 bis 3 m hoch kletternd.

f. nigropurpüreum Voss. Laub-blätter dunkel. Blüten schwarzrot. Hie»her die Sorte Climbing King Theodore.

f. flammeum Voss. Blüten schar,lachrot, purpurn gestreift. Hieher u. a.die Sorte Eduard Otto mit samtig.bronze*farbenen, die Sorte Feldmarschall vonMoltke mit bläulidirosa und die SortePearl mit gelblich weissen Blüten. f.Regeliänum Voss. Blüten purpur=violett. f. variegdtumV oss. Blütenorangegelb, purpurstreifig. f. Hunne.männi Voss. Blüten ledergelb. f.Scheueriänum Voss (= f. Scheuer»manni?). Blüten gelb, purpurn gestreift,fleckig, warzig. Hieher gehören fernerFormen mit völlig gelben Laubblättern,sowie mit gefüllten Blüten. var. n ä«num Voss. Pflanze niedrig, buschig,bis 30 cm hodi. Stengel vom Grundean ästig, nicht rankend. Hieher ge»hören: f. atricoccineum Voss.Blüten leuchtend scharlachrot. f.a ü r e u m Voss. Blüten goldgelb.Hieher die Sorte Golden King. f.atripurpüreum Voss. Laubblätterauffallend dunkelgrün. Blüten schwarz,rot. Hieher die Sorten King Theodoreund King of Tom Tumbs. Hieher fernerFormen mit gelben, rutgefleckten (Lady,bird), mit hellgelben, scharlachrot ge.

fleckten (Prinz Heinrich) und marmorierten, mit leuchtend tiefscharlachroten (Empress of India), mit rubinroten(Rubin König), mit gelblichweissen, strohgelben, rotgefleckten und rotgeaderten (Chamaeleon), dunkelchromgelben )purpurkarmin gefleckten und ebenso geäderten (Aurora) Blüten, schliesslich gelbblätterige Formen (King ofTom Tumbs, Empress of India). Heimat.- Peru bis Neu.Granada; eingebürgert auf Juan Fernandez, verwildertin Brasilien, auf Madeira und bei Tsingtau (hier nach Nebel durch Europäer eingeführt). In Mitteleuropa aus Peru1684 (also mehr als 100 Jahre später als Tropaeolum minus) durch den Holländer Bewerning eingeführt(in Sachsen erst 1864) und zuweilen besonders gern an Bachufern, in der Nähe von Friedhöfen undGärten verwildert (in der Sdiweiz bei Bellach in einem Kartoffelacker, in Arosa [Graubünden] noch bei1680 m). Tropaeolum malus ist eine unserer bekanntesten und beliebtesten Zierpflanzen, die zufolge ihrer leichtenKultur und Anspruchslosigkeit gern an Zäunen, zur Bekleidung von Gittern Spalieren, Baumstämmen, Mauern,Laubengängen, an Fenstern, Baikonen, in Ampeln und in Töpfen, zu Einfassungen von Blumenbeeten uswgehalten wird (im Kanton Uri auf der Golzerenalp nach E. Schmid nodi bei 1420 m). Die Anzucht erfolgtim April oder Mai aus Samen entweder direkt an einem bestimmten Platz oder aber im Mistbeet oder in

Fig. 165*?. Tropaeolum maius L. a Habitus, b Reife Frucht.d Querschnitt durch dieselbe, e, f Keimpflanzen (die KeimblätterSamen eingeschlossen).

c Teilfrucht.sind in den