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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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1722
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zu V» bis */« ihrer Breite eingeschnitten. Frucht i 3 bis 4 cm lang. Gruben der Fruchtklapp en durch einedeutliche Ringfalte abgetrennt.

Die verbreitetste, im Gebiet allein wild vorkommende Unterart. Hiezu gehören u. a.: var. p i mpinellifölium (Cav.) Sm. (= var. typicum Fiori et Paol.). Ueberwinternd»l «jährig. Sprosse massig behaart.Blattzähne eiförmig=lanzettlich, mässig spitz. Dolden meist 4« bis S.blütig. Kronblätter rosa (selten weiss: f. leu«cänthum Beck), mit oder ohne Saftmal. Bei der häufigsten Rasse, subvar. brachyp^talum Schur (= var.parviflörum Schur, = var. micrdnthum Beck, = var. trividle Trautv., = var. vulgäre Wilms et Beckh., = var.genuinum Ludwig, = var. typicum Pospichal, = var. immaculdtum Koch p. p., = var. holoporphyreum E. H. L.Krause in Prahl p. p.), sind die Blüten honiogam bis schwach proterogyn und die Kronblätter i so lang wieder Kelch und ohne Saftmal. Die im Spätherbst und Vorfrühling blühenden Individuen mit zahlreichen, ± 1bis 2 dm langen und ± 1 '/> bis 5 cm breiten Rosettenblättern und grundständigen Blütenständen werden alsf. praecox (Cav.) DC. bezeichnet. Bei den Sommerpflanzen sind die Rosettenblätter verdorrt und es ent«wickelt sich ein meist i 1 bis 3 dm langer Stengeli f. triviale Trautv. An gedüngten Orten, inWeinbergen, Aeckern und Hecken wird dieser 4 bis 9 dm lang und trägt 3 bis 5 cm breite Stengelblättermit breiten, doppelt fiederspaltigen Fiedernt f. chaerophyllum (Cav.) DC. (= var. pilösum auct., vixDC., = E. millefölium DC., = E. dissectum Rouy). Derartige Mastformen kommen auch mit reichlicherenDrüsenhaaren (f. viscösum Kittel) und mit gestielten Fiederblättdien (f. petiolulätum Vis.) vor.subvar. m a gni fl ör um Schur (= var. macrdnthum Bede). Blüten proterandrisch, durch ihre grösseren, 7 bis10 mm langen, oft lebhafter gefärbten Kronblätter an Insektenbesuch angepasst. Anscheinend eine vorwiegendmediterran «atlantische Rasse, die im westlichen Deutschland ihre Ostgrenze nördlich der Alpen erreicht, imSüden aber viel weiter östlich geht. Ändert in der Hauptsache analog der vorigen subvar. ab. Saftmale sindauf den oberen Kronblättern meist vorhanden (f. maculdtum Koch), können aber auch fehlen (f. immacu»lätum Koch und var. holoporphyreum Krause in Prahl z. T). Die stengellose Frühlingsform ist das E.pimpinellifölium (Cav.) Sibth. im engsten Sinn (= var. acaüle Rouy), die sonst der f. chaerophyllum sehr ähn>liehe Sommerform mit sehr verlängerten, Stengeln das E. commixtum Jordan (Rouy als var. zu subsp. pimpinelli.folium), die der f. viscosum entsprechende reichdrüsige Form f. glandulösum Beckhaus. Der subvar.magniflorum scheint als besonders kräftige mediterrane Rasse mit sehr kurzgliederigen, auch im Sommernicht über 7 cm langen Stengeln und gefleckten Kronblättern subvar. st eil dt um (Delile) (= var. maculdtum[Salzm.] Ball, vix Koch, = var. primulaceum [Welw. Lange] Brumhard) nahezustehen. Wild anscheinend nur imMittelmeergebiet, eingeschleppt auch nördlich der Alpen (z. B. im Güterbahnhof Zürich 1917 mit subsp. Ro«manum, E. moschatum und E. malacoides) und in Amerika. var. pilosissimum Gaudin (= E. hirsütum Jordan,E. cicutarium [L.] L'Herit. var. purpureum Schur, = f. hirsutum rubriflörum Schur). Ueberwinternd 1.jährig.Sprosse dicht zottig, aber nicht drüsig. Rosettenblätter der oft schon im Winter blühenden Vorfrühlingsform(Fig. 1654 b) und Stengelblätter der Sommerform meist nur ± 5 bis 6 cm lang und 1 bis 2 cm breit, mit spitz fieder»schnittigen Fiedern. Dolden meist nur 2» bis 4»blütig. Kronblätter ± doppelt so lang als der Kelch, lebhaft karmin»rot. So z. B. an trockenen Hängen der Südschweiz (Wallis [hiezu auch die bis in alpine Läger steigende Form],Tessin), doch in ähnlichen Formen auch z. B. auf den Nordseeinseln und in Oesterreich. Hiezu gehört viel»leicht auch f. microp6talum Celak. Zwei» oder vielleicht auch mehrjährig. Stengel im Sommer ausgebreitet,vielästig, wie die kleinen, fein zerteilten Laubblätter dicht behaart. Blütenstiele wenig länger oder selbst kürzerwie die Kelche. Kronblätter höchstens so lang wie die Kelche, blassrosa oder weisslich. So in Böhmen (aufKiesboden in Soböslau) und in Istrien (Rozzo und Montebello bei Triest). var. Carstiönse Pospichal.Ueberwinternd.einjährig. Stengel im Sommer ± 7 cm lang. Blattzipfel spitz. Kronblätter milchweiss. Auf demKarst sehr verbreitet, var. Vallesiäcum Beauverd. Fig. 1654 e und ei. Sommerannuell, mit nur 1 bis3 cm langer Wurzel, wenigen i 2 bis 6 cm langen, beiderseits grau behaarten Rosettenblättern mit spitzen,fiederteiligen Fiedern und 1 bis 2 (selten bis 4) aufrechten, 1 h bis 5 cm langen, armgliederigen, abstehend weiss»haarigen Stengeln. Wickel nur 1» oder 2» (höchstens 4=)blütig. Kelchblätter 2 bis 4 mm lang. Bisher nur vontrockenen Weiden (besonders Festuceta Vallesiacae, mit Scleranthus polycarpus und Potentilla argentea) ausden südlichen Wallisertälern (Vispertal, Val de Bagnes) in Höhen von 890 bis 1500 m bekannt. Diese Rasseverdient vielleicht den Rang einer besonderen Unterart.

2. subsp. bipinnätum (Cav.) Rouy (= Gerdnium bipinnatum Cav., = Erodium bipinnatum Willd.,= E. Jacquinidnum Boiss. et Reuter non Fisch., Mey. et Ave«I.allem., = subsp. Jacquinianum Rouy em. Briq.var. bipinnatum DC.). Fig. 1654 f. Ein» bis 2»jährig. Keimblätter mit mehr als 2 Fiederlappen. Sprosse kurzabstehend und ± drüsig behaart. Stengel sich stets rasch entwickelnd und vom Grund an verzweigend, aus«gebreitet. Rosettenblätter früh absterbend. Stengelblätter ± 2 bis 4 cm lang und ± '/» bis 1 l /a cm breit,deutlich doppelt gefiedert, mit i linealen, stumpflichen Zipfeln. Dolden meist nur 2« oder 3»blütig. Krön»blätter wenig länger als der Kelch, lilarosa, unter sich kaum verschieden. Frucht nur 2 bis 2 l /a cm lang. Grubender Fruchtklappen nichi durch eine Ringfalte abgetrennt.