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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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besonders in wärmeren Gegenden auf sowohl kalkarmem wie kalkreichem, trockenem Boden,besonders Sand, Kies und Löss, gemein, in feuchteren Gegenden und von der montanenStufe aufwärts meist nur durch Vieh verschleppt oder ruderal, in Bayern nur bis zirka 500 m, imTiroler Inntal bis 1380 m, im Oberengadin bis 2060 m (an der Bernina, auf der Maloja bis 1S00 m),im Unterwallis bis 2100 m (Schaflägerbalme am Grand Chavalard), in der Tatra bis 909 m steigend.

In Deutschland, in Oesterreich und in der Schweiz sehr verbreitet und besonders im Tieflandgemein, fehlt jedoch den Nordalpen (nur vereinzelt adventiv, z. B. in Salzburg, in der Urschweiz usw.)und einem grossen Teil des nördlichen Alpenvorlandes (z. B. am Bodensee, um Zürich und Bern jetzt öfters

Fig. 1654. Erodium cicutarium (L.) L'Herit. subsp. eu-cicutarium Briquet. a Keimpflanze der var. p im p i n e 11 i f o 1 i u m(Cav.) Sm. b var. pilosissimum Gaudin im Frühlingsstadium, c und d var. pimpinellifolium (Cav.) Sm. im Sommerstadium(f. cbaerophyllum [Cav.] DC.). e und e\ var. Vallesiacum Beauverd. / subsp. bipinnatum (Cav.) Rouy (a, e, ei und / nat. Gr.,

übrige verkleinert).

adventiv, besonders längs der Eisenbahnen), ebenso auch den höheren Lagen der Mittelgebirge; in den Zentral,und Südalpentälern sowie im Jura dagegen verbreitet, z. T. sicher schon seit vorgeschichtlicher Zeit.

Allgemeine Verbreitung: Ursprünglich wohl nur in den Mittelmeerländern, imgemässigten Asien, in Südeuropa bis in die Zentralalpentäler und im atlantischen Europa bisIrland, Südengland und Südskandinavien (in Norwegen bis 66° 5' nördl. Breite, in Schweden bisNorrland, in Finnland bis Uleaborg eingebürgert); verschleppt und vielfach eingebürgertjetzt bis Ostasien, Australien, Neuseeland, Polynesien, im tropischen Afrika, Nord= und Süd=

amerika und in der Antarktis.

Die Abgrenzung der sehr zahlreichen Formen bereitet ausserordentliche Schwierigkeiten, besonderswegen der jahreszeitlichen Verschiedenheiten. An Missbildungen ist Vermehrung der Keimblätter und Ver»bänderung der Stengel bekannt. Die mitteleuropäischen Formen können vorläufig folgendermassen gegliedertwerden (über die westeuropäischen Formen vgl. Baker und Salmon in Journal of Botan. Bd. LVII, 1920),1. subsp. eu-cicutärium Briquet. Winterannuell bis 2»jährig, selten sommerannuell. Keimblätterdreilappig. Stenge! mindestens im Sommerstadium entwickelt, meist nicht oder wenig drüsig. Blattfiedern nur