1718
von Felspartien kultiviert: 15. E. chrysdnthum L'H^rit. aus den Griechischen Gebirgen. — 16. E. alpinum(Burm.) L 'Hdrit. (= E. Apenninum Ten.) aus dem Apennin (seit 1814 in Kultur). — 17. E. petraeum (Gouan)Willd. aus den Gebirgen des westlichen Mittelmeergebiets (schon um 1650 in Kultur). — IS. E. trichomani»fölium L'H^rit. aus dem Libanon. — 19. E. macradinum L'Herit. (= E. glandulösum [Cav.] Willd.) ausden Pyrenäen. — 20. E. cheilanthifölium Boiss. aus den südspanischen und marokkanischen Gebirgen.— 21. E. Manescävi Cosson (= E. löngipes Bub.) aus den westlichen Pyrenäen. Als dankbare, sehrdekorative Zierpflanze seit langem in Kultur (besonders die 2 bis 5 dm hohe, sehr stattliche f. luxürians
Rouy mit 5» bis 15»blütigen Dolden und)| \ bis über 2 cm langen, lebhaft purpurnen
Kronblättern) und gelegentlich verwil»dernd, z. B. in Ludwigshafen in der Pfalz.
1. Alle Laubblätter gefiedertoder einfach bis doppelt fiederschnittig,von lanzettlichem bis eiförmigem Um»riss
1*. Laubblätter ungeteilt oder± gelappt, seltener tiefer geteilt. Ad»ventiv» und Zierpflanzen . . . .10.
2. Blattspindel zwischen denFiedern ohne Zähne oder Lappen.Kronblätter ± purpurn bis rosa oder rot«violett Frucht i 3 bis 4 cm lang . 3.
2*. Blattspindel zwischen denFiedern mit Zähnen oder kleinen Lappen.Nicht einheimische Arten .... 5.
3. Blütentragblätter (Dolden»hülle) bis zur Spitze verwachsen. Krön»blätter 1'/« bis über 2 cm lang. Aus-dauernde Zierpflanze aus den Pyrenäen.
E. Manescavi pag. 1718.3*. Blütentragblätter höchstensbis zur Mitte verwachsen. Kronblättermeist unter 1 '/t cm lang .... 4.
4. Fiederblättchen meist un«gestielt, mindestens bis zur Mitte fieder»spaltig. Stengel meist nicht oder wenigdrüsig, oft sehr verkürzt. Meist über»winternd einjährig, seltener sommer»
annuell oder (subsp. Romanum) mehrjährig E. cicutarium nr. 1793.
4*. Fiederblättchen deutlich gestielt, nur gezähnt. Stengel stets deutlich entwickelt und ± dichtdrüsenhaarig. Einjährig, im Gebiet nur verwildert und ruderal E. mosch atum nr. 1794.
5. Einjährige Adventivpflanze mit meist ästigem, drüsenhaarigem Stengel. Kronblätter ± 8 mmlang, rot. Frucht 5 bis 10 cm lang E. ciconium pag. 1717.
5". Ausdauernde Zierpflanzen mit meist verkürzten Stengeln. Frucht meist unter 4 cm lang . 6.
6. Silberweiss behaarter Halbstrauch. Kronblätter gelb .... E. chrysanthum pag. 1718.6'. Grüne Kräuter (wenn graufilzig, siehe E. cheilanthifölium). Kronblätter rot bis violett . 7.
7. Ganze Pflanze dicht drüsig 8.
7*. Pflanze nicht oder wenig drüsig, mit einfachen Haaren. Kronblätter ungefleckt (wenn gefleckt,
cheilanthifölium), meist mindestens doppelt so lang als der Kelch 9.
8. Blattspreiten abstehend behaart. Kronblätter ungefleckt, wenig länger als der Kelch.
E. trichomanifolium pag. 1718.
8*. Blattspreiten fast kahl. Obere Kronblätter schwarz gefleckt, doppelt so lang wie der Kelch.
E.macradenum pag. 171S.
9. Haare der Blattspreiten angedrückt E. alpinum pag. 1718.
9°. Haare der Blattspreiten abstehend E. petraeum pag. 1718.
10. Blattspreiten mindestens bis zur Mitte eingeschnitten. Kronblätter meist blauviolett . . . 11.10*. Blattspreiten weniger tief eingeschnitten, ± herzförmig»eiförmig 14.
Fig. 1652. Erodium gruinura (L.) L'H£rit. a Fruchtspross. b Teiiirucht. c Samenaus einer Teilfrucht.
vgl. E.