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4,3 (1924) Dicotyledones : (II. Teil)
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1685
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1685

starkem Rhizom, kleinen, breitlappigen Blattspreiten und grau behaarter Infloreszenz subvar. oröphilumWilczek. Rappental im Oberwallis. Eine ähnlich behaarte Form ist auch die subvar. subhirsütum Bede. —var. sub veltitinum Beauverd. Sprosse bis zum Stengelgrund didit drüsig. Unterwallis (z.B. um Fully inKastanienhainen) und Savoyen; ähnliche Formen auch im Kaukasus.

b) Nach der Form der Blattabschnittes f. Iatis6ctum Beck. Mittlerer Blattabschnitt breitrhombisch,i so breit wie lang. So am häufigsten. — f. angustisdetum Beck. Mittlerer Blattabschnitt ± doppelt solang wie breit, tiefer und schmäler gesägt.

c) Nach der Kronfarbes f. albiflörum Blytt. Krone weiss. — f. röseum Murr. Krone rosa. —f. lila ein um Westerlund. Krone hell-lila. — f. purpureum Murr. Krone lebhafter purpurn als beimTypus. — f. coelestinum Sauter ex Murr. Krone reinblau. Nordtirol. Mehrere dieser Formen auch alsZierpflanzen in Kultur.

d) Nach der Grösse der Kronblätter: Wohl nur die durch die Gynodiözie bedingten Unterschiede (s. unten).

Geranium silvaticum kommt

mit weniger Wärme aus als alle an«deren unserer Geraniaceen, verlangtaber ziemlich nährstoffreiche, nichtzu trockene Böden. Bei genügendemHumusgehalt wächst es auf Kalk eben«sogutwieauf kalkarmem Gestein. Ammeisten ursprünglich ist die Art in densubalpinen Hochstaudenwiesen mitPeucedanumOstruthium.Chaerophyl»lum Villarsii; Adenostyles Alliariae,

Senecio Fuchsii, Achillea macrophylla,

Mulgedium alpinum, Aconitum Lycoc»tonum, Rumex arifolius usw., sowohl ineigentlichen Karfluren, Bachschluchtenusw., wie im Schutz der Alpenerlen,

Weiden (Salix glauca, S. Helvetica, S.grandiflora,S.hastata u.a.), der Alpen«heiden (besonders der Junipereta undRhododendreta), der Lärchen«, Arven,und Fichtenwälder. Besonders kon-stant tritt die Art in den Calama«grostideta villosae und C. tenellae (mitHieracium prenanthoides und H. Juranum, Centaurea Rhaponticum usw.) auf, sowohl in den Alpen wie in denHerzynischen Gebirgen. Ganz ähnlich ist sie auch in Nordeuropa ein Hauptbestandteil vieler Hochstaudenwiesenund hochstaudenreicher Fichten«, Birken« und Weidengehölze. Simmons bezeichnet sie als die vornehmsteCharakterpflanze der Hainvegetation Nordschwedens. Daneben breitet sie sich aber auch ganz besonders insubalpinen Wiesen und Weiden aus und wird hier zu einem sehr lästigen Unkraut, ganz besonders in feuchten,stark gedüngten Trisetum« und Agrostis tenuis.Wiesen (mit Dactylis glomerata, Polygonum bistorta, HeracleumSphondylium, Phyteuma nigrum usw., stellenweise wie im Schwarzwald und den Vogesen auch mit Meum atha»manticum). — Stebler bestimmte ihren Gewiehtsanteil in Trisetum.Wiesen des südlichen Wallis in 1360 bis2130 m Höhe zu 10 bis 35,7 °,o. Durch ihren raschen Wuchs, die starke Bestückung und die Beschattung ver»drängt sie die zarteren Futterpflanzen und wird um so lästiger, als sie die besten Bodenarten bevorzugt, sehrdauerhaft und schwer zu vertilgen ist. Zu ihrer Bekämpfung werden empfohlen s Abweiden im jungen Zustandoder frühzeitiger Schnitt, Düngung mit Asche, Superphosphat oder Thomasmehl (nicht Stallmist 1) und Nachsaatmit Grassamen. Im grünen Zustand wird das Kraut vom Vieh verschmäht, früh geschnitten und getrocknet gibt es einbrauchbares, wenn auch geringwertiges Futter. — Blattroilungen werden durch die Gallmücke Dasyneüra gerdnii Rüb»samen hervorgerufen. Mit Rumex alpinus und R. arifolius, Senecio alpinus, Cirsium spinosissimum, AconitumNapel«lus, Melandrium dioecum, Urtica dioeca usw. tritt es auch sehr häufig auf Milchkuhlägern auf. Ueber der Wald»grenze wächst es einerseits in Knieholz» und Alpenweiden»Beständen, in Dolinen, Karrenlöchern (mit Athyriumalpestre, Adenostyles»Arten, Peucedanum Ostruthium) und dergl., andererseits besonders in geschützten Lägern,am Eingang von als Schaf« und Ziegenläger benützten Höhlen usw. Es erträgt mehr Schatten als G. phaeum,aber weniger als G. Robertianum und G. lucidum. Im Krummholz des Gesenkes wird es nach Hayek u. a.von Rumex arifolius, Aconitum Napellus, Delphinium elatum, Pleurospermum Austriacum, ConioselinumTataricum, Scrophularia Scopolii, Adenostyles Alliariae, Doronicum Austriacum, Mulgedium alpinum usw.