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19*. Endblättchen stets länger gestielt wie die Seitenblättchen. Kronblätter meist abfallend (wennbleibend, vgl. Trifolium Sektion Chronosemium pag. 1283), nie rot. Hülsen meist viel länger wie derKelch 20.
20. Blüten klein, nickend, in verlängerten Trauben. Hülsen i eiförmig . . • Melilotus pag. 1236.20*. Blüten in armblütigen, blattachselständigen Blütenständen oder in vielblütigen, köpfchenförmig ver»
kürzten Trauben 21.
21. Pflanzen geruchlos. Hülsen sichelförmig bis schneckenförmig eingerollt, oft bedornt.
Medicago pag. 1248.
21*. Einjährige Pflanzen mit herbem Kumaringeruch. Hülsen meist hornförmig, gerade oder schwachgekrümmt, nie eingerollt oder bedornt Trigonella pag. 1228.
22. Laubblätter lang gestielt. Blüten in vielblütigen, langen, starr aufrechten Trauben.
Lupinus pag. 1148.
22*. Laubblätter sehr kurz gestielt. Kraut mit sehr grossen, purpurroten oder weissen Blüten in ein»seitigen Köpfen (wenn Strauch mit einzelnen, gelben Blüten, vgl. Caragana frutex pag. 1401, wenn mitweisslichen Blüten in Dolden, vgl. Dorycnium pag. 1376) Trifolium Lupinaster pag. 1312.
23. Laubblätter einfach gefiedert. Staubblätter meist 9, selten alle 10 verwachsen 24.
23*. Wenigstens einzelne Laubblätter doppelt gefiedert 44.
24. Laubblätter unpaarig gefiedert, d. h. die Spindel in ein Blättchen, nie in eine Granne oder Rankeendend 25.
24*. Laubblätten paarig gefiedert, oft mit Ranken 39.
25. Laubblätter mit 3 endständigen und 2 grundständigen, nebenblattähnlichen Blättchen. Blüten inDolden oder einzeln, mit Nudelpumpeneinrichtung 26.
25*. Laubblätter meist mehrjochig. Unterste Blättchen nicht nebenblattartig ■. . . 27.
26. Blüten gelb oder ± rot, meist mittelgross. Schiffchen lang geschnäbelt. Hülsen lineal.
Lotus pag. 1364.
26*. Blüten meist weisstich, klein. Schiffchen mit kurzem, violettem Schnabel. Hülsen ± eiförmig.
Dorycnium pag. 1376.
27. Einjähriges Kraut mit gezähnten, stark stieldrüsigen Blättchen. Blüten einzeln in den Blattachseln.
Cicer pag. 1498.
27*. Blättchen meist ganzrandig, ohne oder mit sitzenden Drüsen. Blüten in Trauben, Köpfen oderDolden, selten einzeln 28.
28. Blüten in Dolden, seltener (Coronilla Emerus) nur paarweise oder (Hedysarum) in Trauben.Hülse in einsamige Glieder zerfallend (wenn nicht zerfallend, vgl. Securigera pag. 1461). Ausser CoronillaEmerus nur Kräuter 29.
28*. Blüten in Trauben, Köpfen oder einzeln (wenn in Rispen vgl. Sophora pag. 1144). Hülsen niein einsamiße Glieder zerfallend 32.
29. Blüten ± 2 cm lang, dunkelpurpurn, in Trauben. Alpenpflanze . . Hedysarum pag. 1484.29*. Blüten kleiner, in Dolden 30.
30. Blättchen frischgrün, ohne Knorpelrand. Hülsenglieder flach, hufeisenförmig gekrümmt.
Hippocrepis pag. 1481.
30*. Hülsenglieder gerade, stielrund oder flach, kantig oder geflügelt 31.
31. Blättchen klein, in 7 bis 11 Paaren, meist stark seidig behaart. Dolden meist mit gefiedertemHochblatt. Blüten klein, mit stumpfem Schiffchen Ornithopus pag. 1475.
31*. Blättchen grösser, meist kahl, in 1 bis 5 Paaren; wenn in bis 12 Paaren, die Blüten gross, rosa.Dolden nie mit gefiedertem Hochblatt. Schiffchen spitz Coronilla pag. 1465.
32. Sträucher, Bäume und Lianen. Hülsen einfächerig, meist mehrsamig 33.
32*. Ausdauernde, selten einjährige Kräuter und Halbsträucher 35.
33. Blüten lebhaft gelb, zu 2 bis 8 in kurzen, aufrechten Trauben. Hülsen sehr stark aufgeblasen.Strauch mit 3« bis 6.jochigen, meist kahlen Laubblättern ohne Stipellen Colutea pag. 1457.
33*. Blüten nie lebhaft gelb, in meist vielblütigen Trauben. Hülsen nicht aufgeblasen (wenn aufge-blasen und alle Staubblätter frei, vgl. Sophora pag. 1144) 34.
34. Aufrechte Bäume und Sträucher. Blättchen meist mit Stipellen, ganzrandig (wenn gekerbt, vgl.Gleditschia pag. 1128), kahl, seidig oder drüsig behaart. Blüten weiss oder rosa, in meist hängenden Trauben(wenn rot und in aufrechten Trauben, vgl. Indigofera [mit Schiffchenhaaren] pag. 1383 und Amorpha [Blätt.chen drüsig punktiert, Krone auf die Fahne beschränkt] pag. 1385; wenn Staubblätter frei, vgl. Gleditschia[Blüten in kurzen Aehren], Sophora [Blüten in Rispen] und Cladrastis [Blüten in hängenden Trauben] pag.1145). Nebenblätter oft verdornend (bei Gleditschia Zweigdornen) Robinia pag. 1390.