• 7*. Blattchen ± elliptisch. Gelbe Schmetterlingsblüten mit weit unter 1 cm langem Stiel. Samen ohneNabelwulst (wenn Blütenstiele ± 1 cm lang und Samen mit deutlichem Nabelwulst, vgl. Genista pedun.culata pag. 1206). Halb« und Kleinsträucher
8. Sprosse sehr stark abgeflacht (Taf. 159, Fig. 2) Genistella pag. 1195,
8*. Sprosse stielrund, gerillt oder schmal 3'flügelig Genista pag. 1198.
9. Blättdien elliptisch bis verkehrt=eiförmig, vorn meist ± gezähnelt, ± drüsig behaart bis kahl.Hülsen gerade, glatt oder behaart Ononis pag. 1215.
9*. Blättchen spatelig, ganzrandig, fein behaart, nicht drüsig. Hülsen wurmförmig gekrümmt, tiefgefurcht, mit Warzen oder Stacheln. Einjährige Adventivpflanzen Scorpiurus pag. 1463.
10. Laubblätter gefingert oder 3-zählig gefie-dert 11.
10'. Laubblätter mehrjochig, seltener nur ein»jochig gefiedert 23.
11. Laubblätter 3«zählig 12.
11*. Laubblätter5» oder mehrzählig gefingert. 22.
12. Alle Staubblätter verwachsen. Blüten niein Köpfen 13.
12*. Oberstes Staubblatt frei, die anderen ver-wachsen (wenn alle 10 frei, vgl. Anagyris und Bap»tisia pag. 1146) 17.
13. Blättdien meist gezähnt und i drüsig,das Endblättdien grösser und länger gestielt als dieseitlidien. Keldi 5»spaltig. Hülsen oft drüsenhaarig.
Ononis pag. 1215.13* Blättdien ganzrandig, oft ± seidig behaart;,das Endblättdien von den seitlichen nicht verschieden.Kelch deutlich zweilippig. Hülsen kahl oder mit einfachenHaaren (wenn mit Drüsenhöckern, vgl. Adenocarpuspag. 1148) 14.
14. Strauch oder Baum mit meist hängenden,gelben Blütentrauben. Hülsen im Kelch gestielt, mitverdickten oder geflügelten Nähten. Samen ohne An»hängsei Laburnum pag. 1161.
14*. Halbsträucher und Sträucher mit ab»stehenden oder aufrechten Blütenständen. Hülsen sitzend,Fig. 1606. Trifolium arvense L. Phot. B. Haidy, Mainz. mit nicht verdickten Nähten. Samen mit Anhängsel
(wenn Samen ohne Anhängsel und grösserer Strauchmit k opfförmig verkürzten Blütentrauben, vgl. Petteria pag. 1148) 15.
15. Kelchzähne viel länger als die Kelchröhre. ^ Samen ohne Nabelwulst. Seidig behaarter Halb»straudi der Mittelmeerküsten (nördlich bis Südtirol) Argyrolobium pag. 1160.
15* Kelchzähne kürzer bis wenig länger wie die Keldiröhre. Samen meist mit Nabelwulst . . 16.
16. Rutenstrauch mit grünen, gerillten, wechselständigen (wenn gegenständigen, vgl. Cytisanthus-pag. 1193) Zweigen. Blättdien hinfällig. Griffel spiralig eingerollt Sarothamnus pag. 1181.
16* Zweige meist nicht rutenförmig. Blättdien bleibend. Griffel nicht eingerollt. Cytisus pag. 1167.
17. Stengel aufrecht oder windend. Laubblätter sehr gross; Blättchen eiförmig, zugespitzt, alle mit be»sonderen Nebenblättern (Stipellen). Schiffchen eingerollt (wenn nicht eingerollt, vgl. die anderen Phaseoleen pag. 1619).
Phaseolus pag. 1626.
17* Stengel nie windend. Laubblätter kleiner, nie mit Stipellen. Schiffchen nicht eingerollt . . 18.
18. Halbsträucher und Sträucher mit ganzrandigen, i seidenhaarigen Blättdien. Blüten in Dolden(wenn in Trauben oder Rispen, vgl. Desmodium und Lespedeza pag. 1462, wenn in Köpfen und Blättdiendrüsig, vgl. Psoralea pag. 1384) Dorycnium pag. 1376.
18* Einjährige und ausdauernde Kräuter. Nebenblätter meist häutig, stets viel kleiner als die meist± gezähnten Blättdien (wenn „Nebenblätter" den Blättdien ähnlich und gleich diesen ganzrandig, vgl. Lotuspag. 1364) 19.
19. Endblättdien meist nicht länger gestielt als die seitlichen. Blüten in meist vielblütigen Köpfen oderAehren. Kronblätter i verwachsen, meist nicht abfallend. Hülsen kürzer bis wenig länger wie der Kelch
Trifolium pag. 1275.