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lieh ± eiförmige, deutlich geschichtete und stark zerklüftete Stärkekörner. Lieber die durchschnittlicheZusammensetzung der Samen und Hülsen im Vergleich mit denen der Soja orientieren die folgenden Zahlen(nach König).
Stickstoff»
Wasser
Stickstoff«Substanz
Rohfett
freieExtrakt»Stoffe
Rohfaser
Asche
Phaseolusvulgaris
reife SamenMehl
11.2
10.3
23,723,2
2.0
2.1
55,659,4
3,91,7
3,73,4
unreife Hülsen
88,8
2,7
0,1
5,4
1,2
0,6
Glycine
reife Samen
11,3
25,1
17,0
26,2
5,9
4,5
hispida
Mehl
10,2
25,7
18,8
38,1
2,8
4,4
Ueber die Zusammensetzung in verschiedenen Entwicklungsstadien vgl. Urs Pfenninger in Ber.Deutsch. Botan. Ges. Bd. XXVII, 1909, pag. 227/234. Die Extraktstoffe bestehen zu etwa 4 /e aus Stärke, dieStickstoffsubstanz zum grössten Teil aus Phaseolin (wenig Proteose und Phaselin). Die Samen der kultiviertenSorten enthalten im Gegensatz zu denen von Ph. lunatus gewöhnlich kein Blausäureglykosid; doch sollgelegentlich bei stärker pigmentierten und verwilderten Formen (besonders auch in ungarischen Bohnen)Blausäure bis zu 0,34 °/oo vorkommen. Die Verdaulich»keit ist etwas geringer als bei der Erbse. In Nord« undMitteleuropa sind weisse Bohnen am beliebtesten, inHolland und Schweden braune, in Südeuropa bunte.
Am wertvollsten sind die weissen Flachbohnen, ambilligsten im allgemeinen die kleinen Rundbohnen mitAusnahme der eigentlichen Perlbohnen und Reis»bohnen. Die Kochfähigkeit hängt u. a. von der je nachRasse und Standort wechselnden Dicke der Samen«schale ab. Die Keimkraft bleibt meist 4 Jahre erhalten.
Der Anbau der Gartenbohne erfordertmehr Aufmerksamkeit und Pflege als der der Erbse,die deshalb in vielen Gegenden bevorzugt wird.J DieVegetationszeit dauert 12 bis 14 (bis 20) Wochen.
Gegen Frost sind alle Gartenbohnen sehr empfindlich(leiden schon bei 0°, erfrieren bei — 1°), ebenso"gegenzu grosse Nässe und Trockenheit. Schon in Nord,deutschland reifen sie nicht jedes Jahr. Am bestensind tief gepflügte, nährstoffreiche, aber nicht frischgedüngte Böden, auf denen schon einige Jahre anderePflanzen gebaut worden sind. Unter Umständenwirkt auch frische Kali«, Phosphat» und selbst Sal«peterdüngung vorteilhaft. Als Mittel gegen denBohnenrost wird Düngung mit Chilisalpeter empfohlen.
Auf frisch gedüngten Böden ist die vegetative Ent«wicklung sehr üppig, der Fruchtansatz dagegen'ge«ring. Am besten sind lockere, kalkreiche Mergel»und Sandmergelböden, weniger gut festeH.ehmböden,ganz ungeeignet reine Ton», Kalk» und Humusböden.
Immerhin gedeihen einzelne Sorten auch auf Torf.
Feldmässig werden in Deutschland nur Zwergbohnenim Süden gezogen. Meist sät man die Bohnen in
Reihen zwischen anderen Kulturpflanzen (Mais, Weinreben, Erbsen usw.), in den Tropen auch mit Baum«wolle. Die Saat erfolgt je nach der Witterung Ende April bis Ende Juni, nach einer (volksetymologisch be»