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1 (1893) Die Sympetalen
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17. Familie: Sapotaceae Dumort.

Die Bllitlien sind aktinomorph und meist zwittrig, selten werden sie durch Felilschlag polygam; sie sindden Fruchtknoten zuweilen ausgeschlossen, fünf- (vier sechs-) gliedrig. Der Kelch ist entweder verwachsenoder freiblättrig; im letzteren Falle stehen die Blätter deutlich in zwei Kreisen, die äussersten sind dann oftgrösser, als die innern, sämmtliche decken dachziegelig, oder die äusseren schliessen die inneren klappigein. Die Blumenkrone ist glocken- oder krugförmig, seltener verlängert, mit dachziegelig deckendenZipfeln, deren Zahl entweder derjenigen der Kelchblätter gleicht, oder sie um das 24fache übertrifft.Staubgefässe sind entweder so viel als Blumenkronenabschnitte vorhanden, die dann nicht selten denletzteren gegenüberstehen, oder doppelt so viel; sie sind in ein oder zwei Reihen befestigt, nicht seltenfinden sich lineale oder blumenblattartige Staminodien; die zweifächrigen Staubbeutel sind ei- oder pfeil-förmig, am Grunde angeheftet oder höher oben und dann sind sie versatil; sie springen mit zwei parallelenLängsspalten auf, die entweder nach innen oder nach aussen gerichtet sind; das Mittelband ist häufigüber den Beutel hinaus verlängert. Ein Honig absonderndes Polster ist nur selten deutlich entwickelt.Der Fruchtknoten ist oberständig, zweifünf- seltener vielfächrig; jedes Fach enthält eine, an der Spitze oderam Grunde befestigte, anatrope Samenanlage; der einfache Griffel geht in eine punktförmige, manchmalein wenig gelappte Narbe aus. Die Frucht ist beerenartig mit meist dickem Fleische, die zuweilen durchFehlschlag einsamig wird. Die Samen sitzen mit einem umfangreichen Nabel an, der sich von derglatten, glänzenden Testa durch seine rauhe Oberfläche deutlich abhebt; er umschliesst einen grossenKeimling in einem mehr oder weniger umfangreichen Nährgewebe, das letztere fehlt manchmal gänzlich.

Bäume oder Sträucher, die entweder kahl oder mit einem dichten Filze bekleidet sind. Die Blättersind spiralig gestellt, gewöhnlich sind sie lederartig und ganzrandig, die Nebenblätter fehlen oder sinddoch sehr hinfällig. Die Bllitlien stehen häufig gebüschelt, sie kommen aus den Blattachseln oder demalten Holze und sind gewöhnlich von Deck- und zuweilen auch von Vorblättern begleitet.

Die Zahl der Gattungen ist in der neueren Zeit wesentlich vermehrt worden, so dass sie von 24, dieum 1876 unterschieden worden, fast auf das doppelte gestiegen ist; die Umgrenzungen sind aber nichtimmer einheitlich fest gestellt und allgemein anerkannt. Die etwa 300350 Arten wachsen in den Tropenbeider Hemisphären, einige sind als Nutzpflanzen in der gesammten heissen Zone verbreitet worden.