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III. Reihe: Campanulinae A. Br.
Blütheii aktinomorph oder zygomorph, sie sind durch alle Kreise fünfzählig, nur im Fruchtblattkreisenicht selten gemindert. Der Fruchtknoten ist unterständig. Der Kelch ist krautig mit offener Aestivation.Die Staubgefässe sind gewöhnlich nicht mit der Blumenkrone verbunden.
5. Familie: Cucurbitaceae Hall.
Die Blüthen sind getrenntgeschlechtig, ein- oder zweihäusig. Der Fruchtknoten ist unterständig, seltenragt er an der äussersten Spitze in den Kelch hinein; er ist gewöhnlich dreifächrig, zuweilen sind 1 bis
2 Fächer leer; die Samenleisten sind wandständig und fleischig, in der Mitte des Fruchtknotens ver-schmelzen sie nicht selten; in jedem Fache finden sich oo Samenanlagen, sie sind meist horizontalaufgehangen und anatrop. Der Kelch ist rad-, glocken- oder röhrenförmig, drei- bis sechslappig, mitdachziegeliger, meist offener Knospenlage. Die Blumenblätter, an Zahl gewöhnlich 5 (selten 3 oder 6),sind an dem Saume des Kelches angewachsen, sie sind entweder frei oder selten verwachsen, zuweilensind sie gelappt oder gefranzt, in der Knospenlage klappig oder eingerollt. Die Staubgefässe sind andem Rande oder dem Grunde des Kelches angeheftet, sie sind frei oder einbrtiderig gebündelt, meist sind
3 vorhanden, von denen das eine zuweilen einflichrig, die übrigen immer zweifächrig sind; die Staub-beutel sind den Fäden angewachsen, sie sind frei, hängen zusammen oder sind zu einem Köpfchen ver-wachsen, sie sind entweder gerade oder gekrümmt oder darmförmig hin- und hergebogen. Der Griffel isteinfach, ganz, oder an der Spitze getheilt. Die Frucht ist eine fleischige, dünnhäutige oder berindeteBeere, die sich gewöhnlich nicht öffnet, zuweilen aber klappig' oder mit einem Deckel aufspringt: dieFruchtwände und Samenleisten verschmelzen gewöhnlich zu einem Brei, sodass die Frucht einfäclirig er-scheint. Samen sind meist oo, gewöhnlich sind sie flach, scheibenförmig zusammengedrückt, aussen nichtselten gekörnt oder gebuckelt und an den Rändern gelappt oder gezähnt, zuweilen auch von einem dickenSaume umzogen. Das Nährgewebe fehlt, die Keimblätter sind dick, blattartig, zusammengedrückt oderplanconvex; das Würzelchen ist kurz.
Einjährige oder durch die am Grunde verholzenden oder die unterirdischen Axen ausdauernde Kräuter,seltener Halbsträucher oder Sträucher mit kletternden oder niedergestreckten, rauhen oder behaartenStengeln und abwechselnden, gestielten, einfachen oder getheilten, gelappten, bandförmigen oder fuss-förmigen Blättern. Die Ranken treten seitlich aus den Achselsprossen hervor, sie sind einfach oder ge-spalten und Spiral aufgerollt. Die Blüthen stehen, besonders die weiblichen, häufig einzeln, zuweilen sindsie auch zu Trauben und Rispen verbunden.
Die Familie umfasst etwa 86 Gattungen mit c. 630—640 Arten, die hauptsächlich in der tropischenZone beider Hemisphären vorkommen.
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