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1 (1814)
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Liehen islaiiüictis.

gallichtÄn Rühren würde ich erst durch Breche#und Abführung die scharfe, reizende Galle aus-führen, ehe ich dieses Mittel empfohl. Brauchtman bey dieser Gattung von Ruhr zu bald solcheMittel, wie das islandische Moos ist: so zieht mandie Krankheit manchmal ohne Noth in die Lange;Verwandelt sich der Charakter der Ruhr, oder ister gleich anfangs faulicht: so kann inari alsbaldisländisches Moos, als Thee, trinken lassen. Ichverbinde gewöhnlich Chamillen, Hollunderbliitheri;Lein - oder Hanfsaamen damit. Kommt der Iiranl.e»ehr von Kräften, ist die Fäulnifs stark, die Reiz-barkeit überspannt: so habe ich mit Nutzen einDekokt von isländischem Moos mit Arnika undSimaruba nehmen lassen. Nachdem die Krank-heit überstanden isl, zumal wenn hie undeine vereiterte Stelle da seyn sollte: so lasse icheine geraume Zeit noch isländisches Moos, ge-wöhnlich mit Kalchwasser abgekocht, trinken.

5) Schwindsuchten. Hierin hat das is-län dische Moos den gröfsten Ruf erlangt. Ithfasse unter diese Rubrik alle die Krankheiten jwobey die Ernährung des Körpers nicht gehörigvon statten geht, der Kranke mager und abge-zehrt wird} es mag nun Husten und Auswurfdabey seyn, oder nicht. Das isländische Moosthut in jeder Gattung von Abzehiung, sie magentspringen und ihren Sitz haben, woher und wiesie will» gute Dienste. Wenn der Bau des ganzenKörpers schwach, zart und empfindlich ist, derUnterleib und die Lungen an Schwäche und Reiz-barkeit und an daher entstehender Anhäufungvon Schleim und Schärfe leiden, ohne jedoch be-trächtliche t besonders entzündliche Stockungen

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