Kirschlorbeci.
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Zunahme an Fleisch und Kräften, trägem oderal/zu flüssigem Stuhle, Ansammlung und Stok-kung des Blutes im Ü nterleibe, kenne ich keinkräftigeres Mittel, als die Mischung, die ich beyHopf gefunden habe:
IJ\ Aquae laurocerasi unc. un.
Terrae ponderosae sal. dr. un.
W. 8. Täglich drey - bis viermal fünfzehnTropfen.
5) Auch gegen Krebs und Drüsenver-liär tiingen finde ich diefs Wasser bey Mönchund Arnemann empfohlen. Thilenius zer-,theilte einen Krebsknoten in der Brust durch in-nerlichen Gebrauch dieses Wassers mit auflösen-de^ Mitteln geschärft.
6) Einen werkwürdigen Fall von Ileus spas-modicus führt Hufeland an, welchen ein einge-klemmter Bruch verursacht hatte und wo die Tutxis nicht eher, als nach innern und äulsern Ge-brauch des Kirschlorbeerwassers gemacht werdenkonnte. Als Mittel, die Expektoration zu beför-dern, wie es auch gebraucht worden ist, scheintmir es doch nur einen untergeordneten Werth zuhaben.
Äufsei'lich hat es K änjp.f und Thilenius;zu Klystiren genommen. Auch Schmidt, der-einige Zeit Badearzt zu Ems war, empfahl es zudiesem Behüte. Cullen traut ihm auflösende undjzertheilende Kräfte zu. Hargens heilte Flecke^«er Hornhaut mit demselben.
Liehen