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1 (1814)
Entstehung
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509
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Erechvvarzel. ~ 309

einige Tage hindurch wiederholt, schmeckt abeczu sehr n r ich Empirie, als dafs man es geradehinnachahmen dürfte.

In Iii einen Gaben wird sie, als ein gelin-des Reizmittel, zum Auflösen gebraucht. DieseKraft kann man nicht läugnen; wenn es gleichwahr seyn dürfte, dafs manche Ärzte die Wirkun-gen der Brechmittel in kleinen Gaben übertriebenlobpreisen. Ich denke, es ist öfters blofs Tau-schung , oder Schlendrian. Die Ehelkuren halteauch ich freylich für sehr wirksam; aber sie sindimmer eine höchst unangenehme Methode, dieman am Ende denn doch wohl durch andere Mit-tel erselzen könnte. Die Brechmittel in kleinenGaben werden nur durch den unangenehmen Lo-kalreiz im Magen Schweifs treibend und krampt-stillend. Die Ipekakoanna ist auch hier milder,als der Brechweinstein. Manche schreiben ihriiberdiels noch einen zusammenziehenden Stoffau, über den ich nicht entscheiden will. Manverbindet sie gern mit China, Hampher, Mohn-saft. Ipekakoanne in kleinen Gaben wird äehcoft in folgenden Krankheiten gebraucht:

1 ) in Brustentzündungen, wenn aufserdem Schweifse noch Auswurf zu erwarten, dasFieber nicht ganz rein entzündlich, sondern demNervenfieber ähnlich, sehleimicht, katarrhalisch,oder die Person zu Krämpfen geneigt, der Pulszusammengezogen, schnell und Idein und härt-lich ist. Das ist der Fall unter andern bey hy-sterischen Frauenzimmern. Eine Mischung ausSalpeter, oder Salmiak, mit Brechwurzel und Bi-bergeil , oder wenn es die Kranken vertragen, mitBisam, Kermes und Ipekakoanna thut manchmal

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