Schwarze NiefswurreL
und Verstopfungen in den Eingeweiden des Unter-leibes , Disposition zu schädlichen Blutfliissen.
Man braucht theils die getrockneten Fasern,theils das Extrakt derselben, als Auficsemittel, vondiesem zfchn bis fünfzehn Gran, von jenen 20 bis50 Gran; zum Purgiren giebt man 15 bis 20Gran Extrakt und wenigstens 4° Gran von denWurzeln, die man mit Brandwein, Wein oderWasser iibergiefst. Am besten la'fst man beidesin Pillenform mit andern Extrakten, Harzen, Sei-fen , Quecksilbermitteln etc. nehmen. Man giebtsie am häufigsten in folgenden Krankheiten:
1) Wechselfieber, wenn sie mit atrabi-lärischen Ansammlungen und Verstopfungen umdie Pfortader herum verbunden, langwierig undrebellisch geworden sind. Aufser den allgemei-nen Anzeigen von schwarzgallichten Unreinigkei-ten, die Weikard nie gesehen haben wollte#liämpf und Grant aber so schön beschriebenhaben, ä'ufsert sich dieser Zustand meistens inQuotidian - und Quartanfiebern, meistens in Herbst-lichem , die mit falschen Hämorrhoidal - Triebenverknüpft sind, wobey man eine ungewöhnliche,mit dem Fieber nicht im Verhältnisse stehendeTrägheit, Unthätigkeit, Schwere, Niedergeschla-genheit, öftern Trieb zum Stuhlgange, gelb schlei-mige Zunge, dicken leimichten Harn, kleinen,langsamen, weichen Puls wahrnimmt. Hat manunvorsichtigerweise China gegeben: so bleibt dasFieber wohl aus, kommt aber nach einigen Tagenmit vermehrter Heftigkeit wieder und selten endigtsich es vor vierzig Tagen. Vogel empfiehlt fürdiese Umstände folgenden Trank:
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