Glyzyrrliiza.
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zungs- nnd Milderungsmittel ab, dem man frey-lich kräftiger auflösende und reizende zusetzenmul's, Sassaparille, Bittersül's, Fichtensprossen,Kellerlials u. dergl.
5) Auch in Rühren ist es mit Nutzen alsein einwickelndes, schmerzstillendes Mittel zubrauchen, besonders bey rheumatischen oder ent-zündlichen Ruhren. Bey der erstem Art lasse ichgern Chamillen, Hollunderblüthen und Siilsholz;bey der andern lieber Malven, Wollblumen,Klatschrosen und Siilsholz trinken.
6) Endlich in allen Kranliheiten derHarriwege, Steinbeschwerden, Strangurie, Blut-harrien, Tripper u. s. w. Man kann alsdannbald andere demulcirende, schleimige, einwic-kelnde Mittel, Mohn- Lein- Hanfsaamen, Quek-ken'ietc., bald stärkende, Schafgarbe, Bärentraubeetc. damit verbinden, je nachdem man diesenoder jenen Entzweck erfüllen will.
Praeparata et Comp0 r ita.
Extractum s. Saccus glycyrrhhae; Lakritzen-saft, der eingedickte, getrocknete Saft derfrischen Wurzeln, welcher meistens mit Kohlen,Kirschharz und Zucker verfälscht ist, auch oftKupfertheile enthält. Rein ist er ein gutes ein-wickelndes, erweichendes Mittel, das man überallgeben kann, wo Reiz zu mildern, Schärfe einzu-wickeln , Schleim zu ersetzen und schlüpfrig zumachen ist.
i) Brustkrankheiten. Bey Brustfiebernnutzt er auch in der Hinsicht, dal's er dem La-xiren wehrt, was so leicht \on selbst oder von
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