Baldrian.
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nicht von dem Reize überfüllter Blutgefässe her-rühren, in welchem Falle man sich des Baldri-ans enthalten, wenigstens die örtliche, partielleSthenie durch andere • Mittel zu vermindern su-chen miifste. Bey wahrer allgemeiner Sthenie,entzündlich erhöhter Erregung des ganzen lior-pers, ist der Baldrian schlechterdings nicht anseiner Stelle. Ehen so wenig ist er, der Re-gel nach, bey starben örtlichen Leiden des Darm-lianales, b»:y Unreinigkeiten in den ersten Wegenanzuwenden.
Man braucht die gepulverte Baldrianwurzelzu zehn bis dreyfsig Grane zur Gabe. Man kochteine halbe bis ganze Urize mit sechs, acht UnzenWasser, und Iii ist diese Portion in 24 Stuudennehmen. Gar zu grofse Portionen greifen denMagen an, werden nicht verdaut und bewirkenErbrechen. Die Mittel, welche man am meistenmit dem Baldrian verbindet, sind: Bisam, Iiam-pher, flüchtige Salze, Naphthen, Wolveriei, Schlan-genwurzel, Ghina, Angelihe, Quassie, Kölornbo,Mohnsaft, Säuren, auch nach Befinden, abfüh-rende Arzneien, Kupferpräparate, Zink- undVVismuthkfllk, auch andere wiirzhafte, stärkendeund krampfwidrige Mittel, Quecksilber - und An-timonialpräparate.
Namentlich sind es folgende Krankheiten, indenen man vorzüglich Gebrauch vom Baldrianmacht:
1) Nerven - und Faulfieber. Der Bal-drian nutzt in jeder Gattung des Typhus und injedem Zeiträume desselben. Die Krankheit fängtsich oft mit örtlichen Leiden des Unterleibes, mitgastrischem Zustande an. In dieser Gattung nutzt,
nach-