Manna.
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Manna, Fraxinus ornus L. Manna.
IVjFehrere Eschenarten im südlichen Europa, be-sonders im mittlem und untern Italien, im Kir-chenstaate, Calabrien, Sicilien etc. schwitzen ei-nen zuckerartigen Saft aus, welcher in der Lufterhärtet und die in den Apotheken befindlicheManna giebt. Am häufigsten ist dieser Saft in deroben angegebenen Species der Eschen enthalten.Diese von selbst ausgedünstete Manna ( Manna sponta-ner/, M. di fronde, die eigentliche Marina tu lacrimis) istdie beste. Es sind reine Zuckertropfen, weifsgrauvon Farbe, von höchstsüfsem Geschmacke, unver-mischt mit fremdartigen Dingen. Ahnlich dieser,eben so gut und rein, ist die Röhrenmanna ( Mannatannulata, M. in cannoli). Man macht vorsichtigEinschnitte in die Ilinde der Bäume, und stecktin dieselben Strohhalmen, welche von dem aus-fliefsenden Safte überzuckert und inkrixstirt wer-den. Die schlechtere Sorte Manna ist die gemeinekalabrische ( Manna in sortis, M. calabrina, M. for-zata , grassri). Sie fliefst aus den Einschnitten aus ;man sorgt auch nicht so sehr für Reinlichkeit;man läfst sie am Baume herabfliefsen, wo sie sichM m 2 ver-