Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
1088
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io 88 Valeriana.

nachdem die nothwendigen Reinigungen , beson-ders durch Brechmittel, vorausgeaansen ind, Ii,4-drian mit gelinden Abführungsmitteln, reinen undversüßten Sauren, wie z. B.

Radicis valerianae, semi unc.

Infund. Aquae fervid. sufF. qu, Col. nnj.quatuor

Admisce

Pulpae tainarindorum,

Syrupi acetositat. citri, ää semi unc.

Naphthae vitrioli, dr. un.

M. S. Alle Stunden einen Löffel voll.

Nach einigen Tagen bleiben die abführenden Mit'tel weg und werden durch rein stärhende ersetzt,welche endlich mit China, Säuren und andernpermanenten Pieizen verwechselt werden müssen.

Bey Schleimfieberzustande dürfen zwar dieReinigungen nicht versäumt, müssen aber mitVorsicht unternommen werden. Nach denselbenist der Baldrian ein vorzügliches Mittel. Er istdie Grundlage aller übrigen Arzneyen, welcheman zu geben hat, und welche sich zunächstnach den Symptomen richten müssen, die, wieVogel trefilich bemerkt, manchmal so mit ein-ander vermischt sind, dafs es oft schwer hält,die eigentliche und wesentliche Natur des Fieber»zu bestimmen. Es scheint dabev hauptsächlicheine widernatürliche Nerven Verstimmung zu Grundezu liegen, die bald unter dieser, bald unter jenerForm erscheint. Ich habe mich am besten be-funden, wenn ich Anfangs ausleerende mit rei-zend