716 Wismuthum. Wismuth.
Suchten, einathnien. Man wendet ihn auch in Kly-.stiren mit ChamiUen - Krause - oder Pfeffemiünz-thee, Chinadehokt u. s. w, an.
_ Spiritus arthriticus Pottii, aus Kochsah und Ter-pentinöl, von jedem zwei Unzen, und einer Uriz-öSpir. Vitrioli , ist von seinem Erfinder ztim äui'ser-lichen Gehrauch vorgeschlagen worden.
Wismuthum. Marcasita. Wismuth. Marfeasit.
Der Wismuth ist ein festes, silberglänzendes, schwerres Metall, das bisher selten im Verzeichnisse arznei-artiger Körper erschienen ist. Noch jetzt ist er inseinem rohen Zustande von keinem Werthe fiir diepraktische Arzneihunde; sondern das einzelne Prä-parat von demselben:
Der Wismuthkalk oder das Wismuth-oxyd (JMagisterium s. Calx wismuthi, TVisxnuthumoxydatum s. praeeipitatum album) , oder das in Sal-petersäure, nach der Kunst aufgelöste und mit Was-ser ausgewaschene, dadurch in ein weifses, schwe-res, geruch - und schmachloses Pulver verwandelteWismuth, auch Schmink weifs genannt.
Dieser Wismuthhalk ist es, der uns vor kurzemals ein neues wirksames Arzneimittel empfohlenworden ist. Man fand, dafs er Ängstlichkeit, Ma-genwehe, Zittern und andere Nervenzufälle verur-sachte, und gieng, vor Hahnemann, nach dessenPrincipien zu Werke, um ihn in verminderten Do-sen gegen dieselben Beschwerden als Arznei zu ver-suchen. O d i e r machte, so viel ich weifs, die er-sten