Druckschrift 
2 (1818)
Entstehung
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371
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Sabina. Sadebaurn. 374

Äufserlich hat sie Kampf häufig zu Visce-ralkl.ystieren genommen , wenn Menstruationsbe-scliwerden vorwalteten, oder, wie er sagt, die Ge-Lünnutter infarcirt ist.

Sahina. Juniperus Sabina L. Sadebaum.Sevenbaum.

]VIan findet den Sevenbaum ziemlich häufig in un-sern deutschen Gärten, sogar auf dem Lande, wo eraber auch allgemein in einem üblen Hufe steht. Erbildet einen immer grünen, strauchartigen Baum,welcher einigermafsen dem Wachholder - , nochmehr dem Lebensbaume (Thuja) ähnelt, einen star-ken, betäubend schweren Geruch und brennenden,bitterscharfen Geschmack besitzt.

Man hat in den altern Zeiten mehr, als vorKurzem, Gebrauch von dem Kraute des Sadebaumsgemacht. Nur ganz neulichst hat Chrph. Ludw.Hoffmann dasselbe wieder aus der Vergessenheithervorgezogen. Die allgemeine Meinung war sonst,dafs man sich seiner als eines heftigen abtreibendenMittels enthalten müsse. Gewiis ist, dal's man das-selbe vorsichtig anwenden müsse, da es allerdingsein sehr heftig reizendes Mittel ist, welches beträcht-lich auf das Adersystem im Ganzen und gar nichtunbedeutend auf die Gebärmutter insbesondere hin-wirkt. Man läfst einige Quentchen Kraut mit dop-pelt so vielen Unzen Wasser absieden.

Das Sevenkraut ist ein Mittel für einige chroni-sche Krankheiten, zu denen weder ein Entzündungs-noch abzehrendes Fieber sich gesellt haben darf.

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