Opium. Mohnsaft. 201
Krähenaugenextrakte hat man vor Kurzem imPieichsanzeiger gelesen.
P r aep ar at a et Composita.
JLxtr actum nucis vomicae, Ii r ä h e n a u g e n-extrakt, durch vorsichtiges Auskochen bereitet»hat eine schwarzgraue Farbe und einen höchst bit-tern Geschmack, wird sehr leicht schimmlig, undmufs dalier zü^ einer starken Konsistenz abgeraucht^und gut aufbewahrt werden. Es ist nicht nur dasgebräuchlichste Präparat, sondern fast die einzigegewöhnliche Art, die Krähenaugen zu geben.
[Tinctura nucis vomicae, Krähenaugen-tin Ii t u r, aus einer Unze geraspelten Krähenaugen,und vier Unzen Weingeist bereitet, ist ebenfalls einsehr wirksames, aber weniger gebräuchliches Mit-tel , ' und kann zu zehn bis vierzig Tropfen gegebenwerden. ]
Opium. Laudcmu?n. Moeconium. Papaversomniferum L,. P. Orientale L. Mohnsaft.
Das Opium ist der Saft einiger I\lohnarten, beson-ders des schlafmachenden und orientalischen Moh-nes. Beide Gattungen werden in den morgenländi-schen Gegenden mit vieler Achtsamkeit kultivirt, so(lafs man ganze Felder voll mit denselben bebauetfindet. Von welcher Gattung aber das beste Opiumkomme, konnte Dr. Sibthorpe in England, ob ergleich an Ort und Stelle war, dennoch nicht genau
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