Wismuth.
sten Beobachtungen darüber, und empfahl ihn sehr.Baume bestätigte seine Angaben. In <ler Folge hatdas Mittel meln-ere gute und nachtheilige Urtheileüber sich müssen ergehen lassen. Neuere Versuche,welche mit demselben gemacht worden sind, schrei-ben sich von Wein eck, Carminati, Conradi,Hufeland, Heil, und einem ungenannten Arzteim Journale der Erfindungen her.
Nach allen diesen Erfahrungen soll dieser Kallsein sehr wirksames Mittel gegen solche Krämpfeseyn , Welche von zu groIser Reizbarkeit des Magensund der zunächst mit demselben verbundenen Theileherrühren.
Nach Reil soll es eine heftig reizende und zu-sammenziehende Kraft besitzen, die aber unange-nehm auf die Nerven wirkt, folglich keineswegsstärkend zu nennen ist. Bei Saure im Magen, woman so geneigt ist, diesen Kalk zu geben, bildetes ein metallisches Salz, das emetische Wirkungenüufsert.
Bei allgemein überspannter Empfindlichkeit soller selten Nutzen schallen; man mag darunter dieSensibilität der Nerven oder die Reizbarkeit derMuskeln begreifen.
Fast allein hat man ihn bisher gegen den Ma-genkrampf, von Schwäche und schlechter Ver-dauung, allzu grdfser Reizbarkeit, von hysterischerSensibilität, oder, wie Hufeland sagt, ohne ma-teriellen Stoff, empfohlen. Odier gab alle vierStunden sechs Gran, und stieg bis zu 48 Gran allevier Stunden. Hufeland und mit ihm mehrereÄrzte gaben nur 1 bis 3 Gran im ganzen Tage, Reilgiebt zwar Anfangs auch kleine Gaben, steigt aber in
hur-