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TamarindiiS.
1) In gastrischen Fiebern. Unter den bis-her gebräuchlichen ausführenden iVlitleln gebührtden Tamarinden der Vorzug, wenn der Kranke fürStarker angreifende IVlittelsalze zu schwächlich odergeschwächt ist. Je mehr sich der Zustand dem Ty-phus nähert, desto mehr findet sich eine Schwächeein, welche nur höchst gelinde Ausleerungsmittel,zumal Tamarinden, verträgt. Die gelinde abführendeKraft derselben, verbunden mit ihren antiseptischen,säuerlichen, zusammenziehenden, ja wirklich erfri-schenden Eigenschaften, machen sie ganz vorzüglichfür diesen Zustand passend. Man kann sie Anfangsallein, weiterhin mit versüfsten Säuren, Baldrian.Wolverlei, Schlangenwurzol etc. geben.
2) In Ruhren hat man sie bisher, nach Zim-mermann, häufig angewendet. Z i m m ermannbefolgte und beschrieb die ausleerende Methode, wel-che er bei seiner Epidemie mit Nutzen einschlug undsich auf Brechmittel, Tamarinden und Manna er-streckte. Er gab nach den Brechmitteln meistensdrei Unzen Tamarinden in warmen Wässer auf-gelöst, und nachdem dieses gewirkt hatte, einenTrank von saurem Weinsteinsalz mit Gerstendekol.t.Er wiederholte diese Mittel, wenn es ncithig war;sogar auch mitten im Laufe der Krankheit. DieTamarinden minderten die Schmerzen. Nebenherliefs er Thee von Leinsaamen trinken. — So wenigich auch an eine eigene Ruhrmaterie glaube: so sehrbin ich doch geneigt, den meisten Arten von Puihr,wenn die Krankheit sich vollkommen entwickelt hat,einige Tage lang eine Ausleerungsmethode, wie dieZimmermannsche, entgegen zu setzen. Gewifs istdie Voglersche Suppressionsmethode vorzuziehen;allein oft wird man zu spät gerufen. Dann sind die
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