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2 (1818)
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577
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Tamarinden.

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Sie nutzen bei empfindlichen, reizbaren, ent-zündlichen und unreinen Gedärmen, bei allgemeinensthenischen Krankheiten,_ wo man kühlen und ab-führen will, ohne viele Reizung zu verursachen. Woein etwas stärkerer Reiz nicht schadet, setzt JuanSennesblätter, JMittelsalze, Rhabarber etc. zu, wo-durch denn freilich die Wirksamkeit der Tamarindenum vieles erhöht wird.

Äufserlich braucht man die Tamarindenziemlich oft zu erweichenden, abführenden, kühlen-den Klystiren, welche dann in vielen Krankheiten desUnterleibes guten Nutzen haben können.

Pi;aeparata et Composita.

Tulpa tamarindorum, Tamarindenmark;die Tamarinden werden in heifsem Wasser zerrieben,das Unreine, die Kerne, Hülsen , Fasern etc. davonzurückgelassen, das Reine bis zur Dicke einer Lat-werge eingekocht. Man bedient sich dieses Markeshäufiger und lieber, als der Früchte. Es hat gleicheKraft, wie diese, es kühlt, öffnet und reizt nur we-nig. Da es reiner ist, als jene, so braucht man nichtganz so viel, aber doch noch immer genug, um esr nicht ganz allein zu geben. Meistens löst man eineUnze, oder etwas mehr oder weniger, in einem Sen-nesdekokte auf. Salze mischt man nicht gerne zu.am wenigsten Seignettesalz. In gastrischen Fiebern,Faulfiebern mit örtlichen Unreinigkeiten im Darm :banale, sthenischen, entzündlichen Fiebern, machtman viel Gebrauch von diesem Mittel.

Auch kleinere Dosen von demselben giebt man,und zwar in folgenden Krankheiten:

Jahn, Mat, med. II. Th, O o O