Bittere Kreuzblume.
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.sind. Man hat sie fast in Keiner Krankheit, als inasthenischen Brustbeschwerden, besonders in derSchwindsucht empfohlen. Ich habe Ursache zuglauben, dafs sie gerade in derjenigen Gattung vonLungensucht, welche nach inflammatorischen Sto-ckungen entstanden und wahrhaft eiternde Lungen-sucht ist, am wenigsten angewendet werden dürfe,obschon die ersten Empfehler derselben sie dannvorzüglich empfohlen haben. Von Q u a r i n sagt»die Kreuzblume heile-zwar Keine Lungensucht ganz,verdünne aber den zähen Auswurf und stiirKe denMagen. Fritze verwirft sie am meisten in derknotichten Lungensucht. S t o 11 hält sie für gleich•anwendbar in allen den Fällen, wo das isländischeMoos zu brauchen sey. Ausdrücklich widerräth ersie in Lungensuchten, welche nach Blutspucken ent-standen sind. In Lungensuchten «ach Peripneumo-nien läfst er den Gebrauch derselben nur dann zu,wenn die Entzündung in der Lungensucht vollkom-men gehoben, die Lungen selbst aber noch von vie-lem und zähem Schleime beschwert und die Kräftezu schwach seyen, denselben aufzubringen und aus-zuwerfen. Wir haben dann eine Schwindsucht mitden vorhin angegebenen Symptomen. Thileniushat sie in einigen Seil windsuchten mit, in andernohne Nutzen gegeben. Marx ist ihr gar nicht gün-stig. Er behauptet, sie vermehre eher den Auswurf,als dafs sie ihn vermindere. Ich habe sie meistensmit isländischem Moose in Verbindung gesetzt. Ichweife auch, dafs man sie in Pulver mit Myrrhe undSchwefelblumen gegeben hat. Am besten schien sieimmer in Schleimschwindsuchten zu wirken, siemochten nun aus Schwäche, Schlaffheit und Schleim-ansammlung in den Lungen, oder, aus dem Unter-leibs