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2 (1818)
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Mohnsaft.

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mit unruhigen, höchst abentheuerlichen, traumarti-gen Phantasien, Irrereden und wirklichen Anfallenvon Wahnsinn. Der Schlaf, den das Opium erregte,kann, wenn die Dosis sehr grofs war, in einen apo-plektisclien Zustand, ja selbst in den Tod übergehen,der dann unter Konvulsionen erfolgt. Grofse Gabenkönnen diesen Zustand sehr schnell herbeiführen,und es können daher auch wirkliche Opium-Vergif-tungen vorkommen. Die eigentliche Wirkung desOpiums dauert, nach Hahne mann, höchstensvier und zwanzig Stunden; aber bei grofsen Gaben,und wo der Körper heftig "davon angegriffen wurde,können manche Nachwirkungen noch einige Ta°e

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fortdauern. Gegenmittel gegen die, durch Über-maafs des Opiums bewirkten Zufalle, sind vorzüg-lich: vegetabilische Säuren, Naphthen, Kamfer, Am-monium, Kaffee, Ipecacuanha und Asa foetida. Zu-weilen erregen auch grolse Gaben des Opiums selbstein heilsames Erbrechen.

Immer hält der Mohnsaft den Stuhl an. Einnur irgend fortgesetzter Gebrauch schwächt das Yer-dauungssystem. Schweifs bleibt nach dem Opiumselten aufsen, und zeigt zuweilen auch den Geruchdesselben. Dabei entsteht leicht ein unerträglichesJucken in der Haut, und wirkliche Ausschläge. Aufandere Sekretionen wirkt es nicht so sicher. DieSekretion der Lunge wird gewöhnlich durch dasOpium beschränkt; wo sie indessen durch krampf-haften Zustand, heftige Schmerzen u. s. w. unter"drückt wurde, da kann das Opium sie auch, gehörig -angewendet, wieder herstellen und befördern. DiftGallenabsonderung wird durch das Opium, sowie,überhaupt der Gehalt des Kohlenstoffs im Körper,vermehrt, ihre Ausführung aber zugleich verändert,

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