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1 (1847)
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DAMMAOTM.

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4337 giebt 19,54 Kohlenstoff, 10,80 Wasserstoff und 9,24 Sauerstoff. Das «Harzist also = y Harz + H 2 0, d. h. Dammarylsäurehydrat HDa, y = a 4- H 2 0.

Das ß Harz, aus 80,19 Kohlenstoff, 10,95 Wasserstoff und 8,86 Sauerstoffbestehend , steht zwischen a und y, und ist ein Gemenge von beiden. Es giebtalso nur 2 Arten von in Alkohol löslichem Dammarharze.

Das 5 Harz ist weiss, glänzend, nicht krystallisirbar, geschmacklos, leichtzcrreiblich, nicht elektrisch, in kaltem Aether und den Oelen löslich, bei + 445° C.erweichend, jedoch erst bei + 190° C. schmelzend. Es ist ein Kohlenwasser-stoff, aus C 46 H 76 bestehend, oder in 1 00 Th. aus 87,89 Kohlenstoff, 42, II Wasserstoff. Das Mittel aus 4 Analysen war 87,83 Kohlenstoff und I2.I9 Wasser-stoff. Diesen Kohlenwasserstoff nennt der Verf. Dammaryl und bezeichnetihn mit Da. An der Luft oxydht sich das Dammaryl leicht. Bleibt es einigeZeit hindurch einer feuchten und warmen Luft ausgesetzt, so nähert es sich,und wenn es eine Zeit lang heissen Wasserdampfen von + 110° C. ausgesetztbleibt, so nimmt es vollständig die Zusammensetzung des natürlichen Dammar-harzes an.

Das e Harz endlich, nach der Digestion mit Aether zurückbleibend, ist imVacuum getrocknet grau, glänzend, spröde, leicht zerreiblich, bei + 205° C.erweichend und bei + 215° C. fliessend, in Essigsäure, Ammoniak und kausti-schem Kali nicht auflöslich, in erwärmtem Terpenthinöle und Schwefelsäure aberlöslich. Dasselbe gab bei der Analyse: 86,53 Kohlenstoff, 11,75 Wasserstoff und1,72 Sauerstoff. Aus der Formel C 92 H 154 0 erhält man 86,66 Kohlenstoff, 12,08Wasserstoff und 1,26 Sauerstoff; es scheint also dieses Harz eine Verbindungvon Dammaryl und Wasser zu sein, nämlich: 2(C 46 H 76 ) + H 2 0.

Aus den gegebenen Daten schliesst der Verf., dass das Dammarharz einedurch Einwirkung von Luft und Feuchtigkeit auf das Dammaryl entstandenesalzartige Verbindung sei von zweifach dammarylsaurem Dammarylhydrat,DaH 2 0 + 2Da = (C 46 H 76 + H 2 0) + 2(C 46 H 70 O 3 ) = (C 46 H 78 0) + 2(C 46 H 76 0 3 ), oder

von dammarylsaurem Dammaryl und Dammarylsäurehydrat sei, Da Da 4- SDa,= (C 46 H 70 4- C 46 H 76 0 3 ) + (H 2 0 + C 46 H 76 0 3 ). Aus dieser Formel erhält man durchRechnung: 82,88 Kohlenstoff, 41,51 Wasserstoff und 5,61 Sauerstoff. Die Elementar-analyse des Dammarharzes hatte gegeben: 82,53 Kohlenstoff, 1 1,30 Wasserstoff und6,17 Sauerstoff. Durch Einwirkung der Lösungsmittel war das Harz geschieden wor-den in 33 Dammarylsäurehydrat, a+ß, in 44 Dammarylsäure, y, und 21 DammarylundDammarylhydrat,§ + &. Nach der aufgestellten Formel aber müssten sich in demHarze finden: 34,7 Dammarylsäurehydrat, 33,8 Dammarylsäure und 31,5 Dammaryl.Es ergiebt sich aber aus den oben angeführten Resultaten der Untersuchung,dass das erhaltene Dammarylsäurehydrat nicht ganz frei von Dammarylsäurewar und dass ferner das aus der Behandlung mit absolutem Alkohol zurück-bleibende Dammaryl durch Kochen mit Aether einestheils in Dammarylsäure,anderntheils in den Körper e verändert wird; durch Digestion mit Aether wurdeunaufhörlich ein kleiner Antheil einer auflöslichen Substanz, Dammarylsäure, er-halten , wobei zugleich das Verhältniss des in Aether unlöslichen Körpers, Bi-dammarylhydrat, sich vermehrte. Der Verf. glaubt in diesem ersten Falle dieForm eines Salzes bei einem natürlich vorkommenden Harze nachgewiesenzu haben.

Noch muss erwähnt werden, dass der Verf. die Resultate sämmtlicher Ana-lysen mit, wie es scheint, gleichem Rechte, auch aus der Formel C 4: 'H 72 fürdas Dammaryl berechnet hat, wonach es sich an das fast allgemeine Radical,Camphcn, C 5 H 8 , anschliessen würde.