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2 (1911) Quantitative Analyse
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Durch Schütteln des Chlorsilbers mit dem roten Ferrirhodanid ver-schwindet die Farbe des letzteren.

Im diesen Fehler zu vermeiden, empfiehlt Drechsei wiefolgt zu verfahren:

Man bringt die Chloridlösung in einen 200 ccm fassendenMeßkolben, setzt einen Überschuß von x / 10 n. Silberlösung zu,säuert mit Salpetersäure schwach an, verschließt den Kolben undschüttelt, bis der Niederschlag sich zusammenballt und die überstehendeLösung klar erscheint. Nun füllt man mit Wasser bis zur Marke auf,mischt und gießt die Lösung durch ein trockenes Filter. Die ersten

0 ccm vernachlässigt man. Von der nachfolgenden Lösung pipettiertman 60 oder 100 ccm ab, fügt 12 ccm Eisenammoniumalaun-"teung hinzu und titriert den Überschuß des Silbers mit '/, n.wodanlösung zurück. Die so erhaltenen Resultate lassen nichts zu

Wünschen übrig.

Bemerkung: V. Rothmund und A. Burgstall er 1 ) er-«ahnen, daß man auch direkt, ohne das Chlorsilber zu filtrieren,

C ige Resultate erhalten kann, wenn man die mit überschüssigerj i »erlösung versetzte CMoridlösung unter Umrühren solange erhitzt,

S ^ as s ilbei'chlorid sich zusammengeballt bat (in dieser Form ist

s oUberchlorid löslichen Rhodanaten gegenüber weit weniger reaktions-illll K als das in der Kälte gefällte). Nach dem Erkalten titriert man

s überschüssige Silber, nach Zusatz von Eisenammoniumalaunlösung.

1 Khodanlösung zurück. Auch folgende Abänderung soll nach obigenorschern gute Resultate geben. Sie stützt sieb auf eine Beobachtung

^ on E. Alefeld 2 ), wonach Silberchlorid, durch Schütteln der

jUJsung, worin es suspendiert ist mit Äther (auf 100 ccm Lösung

f . ccm Äther) rasch gerinnt. Versetzt man daher die zu titrierende

sung des Chlorids, die sich in einer Flasche mit gut schließendem

°psel befindet, mit 5 ccm Äther und dann mit einem Überschuß

on ouberlösung und schüttelt, so klärt sich die Lösung in wenigen

läßt D " ^'' ,U * man nun *^ Ccm Eisenammonalaunlösung hinzu, so. , Slcn die Titration mit Rhodanlösung ausführen. Der Endpunkt

durch eine rötliche Färbung der Lösung angezeigt.

b) Nach Fr. Mohr.

j, v ^ rs etzt man die neutrale Lösung eines Alkali- oder Erd-__J^hhmds 3 ) mit einigen Tropfen neutraler Kaliumchromatlösung 4 )

dqrio\ r, ^otbmund und A. Burers taller, Zeitschr. f. anorgan. Cb. (il!UJU9 ), S. 380.

2 ) ZeitBchr. f. analyt. Ch. 4S (1909), S. 79.Chrom t r ^ ar - yumc l , l°" ( i mnl1 »lau wegen der Unlöslichkeit des Baryum-set?f> n ' j Lösung zuerst mit einem Überschuß von Natriumsulfat ver-

4\' T ann ^ a '' l "uchromat zusetzen und wie oben angegeben titrieren,ein TTm J ,'J n ^ e empfiehlt Natriumarseniat als Indikator zu verwenden, wobeiUmschlag von farblos in braun stattfindet.