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Die Legierung enthält in tausend Teilen nacli
Gay-Lussac
Mittel von113 Versuchen
Kuppellation
Mittel von
69 Versuchen
Volhard 1 )
Mittel von
182 Versuchen
835-6
834-9
839-2
Ich will noch erwähnen, daß bei der Ausführung der Silber-bestimmung nach der Volhard sehen Methode genau so wie bei derGay Lussac sehen Methode (vgl. S. 575) geschildert, verfahrenwurde, d. h. man ging stets von 1000 Teilen Silber aus, fällte dieHauptmenge des Silbers mit DO com empirisch-normaler Rhodan-kaliumlösung und beendete die Titration mit der Zelmtel-Normalrho-dankaliumlösung.
Der Verbrauch an Rhodankalium ist stets zu groß. Es scheint,nach den Versuchen von C. Hoitsema, 2 ) daß das frisch gefällteSilberrhodanat die Fähigkeit besitzt, erhebliche Mengen Kaliumrho-danat zu absorbieren.
3. Bestimmung des Chlors.
a) Nach Volhard.
1000 cem 1 / UI n. AgNO,-Lösung = '/,„ Cl. = 3-546 g Chlor.
Nach Volhards ursprünglicher Angabe versetzt man die zu titrie-rende Chloridlösung mit einem Überschuß von l / 1() n. AgNO.,-Lösung,fügt, ohne den Silberchloridniederschlag abzufiltrieren, 5 cem einerkalt gesättigten, mit reiner Salpetersäure angesäuerten Ferriammonium-alaunlösung hinzu und titriert den Überschuß des Silbers mit Yni n "Kalium- oder Ammonrhodanatlösung zurück (vergl. S. 578).
Bei großen Chlormengen liefert die V o 1 h a r d sehe Methode brauch-bare, bei kleinen Chlormengen dagegen zu hohe Werte, worauf zuerstG. Drechsel :i ) und später M. A. K'osanoff und A. E. Hill 4 ) u. »•aufmerksam machten. Drechsel zeigte, daß es unmöglich ist, denEndpunkt genau zu treffen; denn die durch einen geringen Über-schuß von Kaliumrhodanid hervorgerufene Kotfärbung verschwindetnach einigem Umrühren und bleibt erst nach Zusatz eines bedeutendenÜberschusses von Rhodanatlösung. Der Grund hiervon liegt in de!verschiedenen Löslichkeit des Rhodan- und Chlorsilbers. Letztere''ist leichter löslich als Rhodansilber, und setzt sich durch Behandelnmit löslichen Rhodaniden um in Rhodansilber und lösliches Chlorid •3 AgCl -4- Fe(CN8) 8 = 3 AgCNS -f FeCl 8 .
*) Hervorheben möchte ich, daß die drei Parallelbestimmungen stets wderselben Münze vorgenommen wurden.
2 ) Zeiischr. f. angew. Ch. (1904), S. 647.
3 ) G. Drechsel, Journ. f. pr. Ch. [N. F.) 15 (1877), S. 191sehr. f. analyt. Ch. 16 (1877), 8. 351
4 ) M. A. Kosenoff und A. E. Hill, Journ. Amer. Chem. Soc.(1907), S. 269.
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