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trennen. Enthält die Lösung Mercurosalze, so sind didse vor demZusätze von »Salzsäure durch Kochen mit Salpetersäure zu Mercuri-salzen zu oxydieren.
Bezüglich der Trennung des Silbers von Gold und Platin inLegierungen vgl. 8. 214 und 225.
H. GraVimetrische Bestimmung der Metalloide
(Anionen).
Gruppe I.
Chi orwasserstof'f säure, Bro m wass erstof f säur e, .J <> <1-
wass ers toff säure, Cyanwass er stoff säure, Ferrocyan-
was serst off säure, F erri cyanw asser st off säure, Rhodan-
was sers tof fsäure, unterchlorige Säure.
Chlorwasserstoffsäure = HCl; Mol.-Gew. = 36-468.
Bestimmungsform: Chlorsilber AgCl.Wir haben zwei Fälle zu unterscheiden:
Es liegt entweder freie Chlorwas sers to ff säur eoder ein wasserlösliches Chlorid vor.
A.
B.
Es liegt ein wasserunlösliches Chlorid vor.
A. Es liegt eine wässerige Lösung eines Chlorids vor.
Enthält die Lösung nur Metalle der Alkalien oder alka-lischen Erden, so säuert mau sie in der Kälte mit Salpeter-säure schwach an, fügt unter beständigem Umrühren Silbernitrat-lösung hinzu, bis der Niederschlag sich zusammenballt und keineweitere Fällung entsteht. Nun erst erhitzt man zum Sieden, läßtden Niederschlug im Dunkeln absitzen, filtriert durch einen Gooch-tiegel, wie bei Silber, Seite 262, angegeben, und wägt nach demTrocknen bei 130° C bis zum konstanten Gewicht.
Enthält die wässerige Lösung Chloride vonschweren Metallen, so darf in vielen Fällen die Ab-scheidung des Chlors nicht wie soeben angegebenvorgenommen werden. Sind z. B. Salze zugegen, welche inder Hitze unter Abscheidung von basischem Salze zersetzt werden,so würde das Chlorsilber durch diese verunreinigt und ein zu hohesResultat erhalten werden. In hohem Grade ist dies bei Stanni-und F erri salzen der Fall. Ferro salze können, wenn zu wenigSalpetersäure vorhanden ist, Silbernitrat in der Hitze zu Metallreduzieren; ist aber genügend Salpetersäure anwehend, um das Ferro-salz zu Ferrisalz zu oxydieren, dann liegt auch die Gefahr der Bildungbasischen Salzes vor. In solchen Fällen fällt man in der Kälte,