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2 (1911) Quantitative Analyse
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Cuprioxyd zu lösen J ) und verfährt weiter wie bei der Titerstellungder Natriumthiosulfatlösung.

Bemerkung. Das soeben beschriebene Verfahren gilt für Erze,die bis zu 20°/ 0 Kupfer enthalten; bei kupferreioheren Erzen bringtman das durch Aluminium ausgeschiedene Kupfer nicht auf dasFilter, sondern wäscht es durch Dekantation. Zu diesem Zweck spültman es mit H^S-Wasser in den Zersetzungskolben, gießt die Flüssig-keit durch ein 9 cm- FiIter und wäscht das Kupfer durch viermaligeDekantation mit je 20 ccm schwachem H^S-Wasser. Dann stellt manden Kolben mit dem Kupfer unter den Trichter, gießt 5 ccm Salpeter-säure (1:1) auf das Aluminium im Becherglas, erhitzt zum Sieden,gießt die heiße Säure durch das Filter, ersetzt den Kolben durchdas Becherglas und erhitzt die Säure im Kolben, bis alles Kupfergelöst ist und die roten Dämpfe größtenteils vertrieben sind. Nunstellt man den Kolben unter den Trichter, übergießt diesen mitBromwasser und verfährt weiter wie oben angegeben.

20. Bestimmung der arsenigen Säure,

Die Titration geschieht, wie bei der Titerstellung

der '/,

Jodlösung angegeben (vgl. Seite 535), also in alkalischer Lösung. 2 )

21. Bestimmung von Antimontrioxydverbindungen.

1000 ccm i/ 10 n. Jodlösung =jL-5 = 7-30 g Sb_,<), ; ) :

Sb

20 :

406-10;/. 8b.

Die Titration wird genau wie bei der arsenigen Säure ausgeführt(vgl. S. 535), nur muß man der Lösung Seignettesalz zusetzen, damitkeine Fällung von antimoniger Säure entsteht.

Beispiel: Bestimmung des Antimons im Brech"Weinstein (K(8bO)C 4 H 4 O g -f l /H 8 0).

Versetzt man eine wässerige Lösung von Brechweinstein mitStärkelösung und läßt '/io n# Jodlösung zutröpfeln, so bewirkt dererste Tropfen eine bleibende Blaufärbung. Fügt man aber der LösungNatriumbikarbonat zu, so wird das SbgO« glatt zu Sb 2 0 B oxydiert:

2 K(8bO)C 4 H 4 0 6 -f 6 NaHCO +2J = Sb 2 0- -f- 4NaJ +-j- 2 KNaCjH, 0 6 + 311,6 + 6 C( > s

1 ) Meistens werden 34 ccm 80%ig e Essigsäure genügen, um ausge-schiedenes Kupfersalz zu lösen. Nur bei Gegenwart von Cupriarseniat muß manbis zu 10 ccm Essigsäure verwenden.

2 ) Für die Titration der arsenigen Säure in saurer Lösung vgl. Györy,Zeitsehr. f. anal. Ch. 32 (1893), S. 415.

3 ) Das Atomgowicht des Antimons = 122 - 0. Vergl. Seite 5(13.