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angegeben: Das durch Einäschern des Filters entstandene Silberlöst man in Salpetersäure und führt das Silbernitrat durch Zusatzvon Jodwasserstoffsäure wiederum in Jodid über. Steht keine Jod-wasserstoffsäure zur Verfügung, so bringt man die Hauptmonge desöilberjodids in einen gewogenen Porzellantiegel, erhitzt bis zumSchmelzen und wägt. Die Filterasche wird in einem zweiten Tiegelm it Salpetersäure und Chlorwasserstoffsäure behandelt, wo-durch das Silber und etwa nicht reduziertes Silberjodid in Chloridübergeht. Man wägt das Chlorsilber, bringt aber die äquivalenteJodsilbermenge in Rechnung. Wenn z. B. a g Substanz p g Jod-suber und p' g Chlorsilber gaben, so haben wir:
AgCI : Ag.l =p' : xAgJ
AgCI
TP
AgJ
Wir haben also in a a Substanz p -I- , " p' q Jodsilber
r ' AgCI
gefunden, woraus der Jodgehalt in bekannter Weise berechnet wird.
2. Die Bestimmung als Palladiumjodtir.
Diese zur Scheidung des Jods von Brom und Chlor wichtigeMethode wird, wie folgt, ausgeführt:
Man säuert die jodidhaltige Lösung schwach mit Salzsäure an,™gt, solange eine Fällung entsteht, Palladiumchlorürlösung hinzu,läßt 1—2 Tage an einem warmen Orte stehen, filtriert den braun-a chvvarzen Niederschlag von PalladiumjodUr durch einen Groochtiegel°der ein bei 100" getrocknetes und gewogenes Filter, wäscht mitWarmem Wasser, trocknet bei 100° C und wägt das PdJ 2 .
Nach Rose wird das PdJ^ durch Glühen im Wasserstoffstrome''' Palladium vorwandelt und aus dem Gewichte des Palladiums dasJ od berechnet.
Trennung der Halogene voneinander.
1. Trennung des Jods von Chlor.
a) Nach der Palladiumjodttrmethode.
Mau bestimmt, wie oben angegeben, das ,Iod als Palladiumjodtir
Ua d in einer /weiten Probe dUr »d Jods als Silbersalze.
Substanz die Summe des Chlors
b) Nach der Methode von Gooch.Die Methode beruht darauf, daß salpetrige Säure in einer ver-kanten Lösung der drei Halogene nur das Jod in Freiheit setzt,
2 K J + 2 KN0 2 + 4 H g S0 4 == 4 KHS0 4 + 2 NO + 2 11,0 -f J„
Treadwell, Analytisch» Chemie. II. 5. Aufl.
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