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2 (1911) Quantitative Analyse
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aas

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Wasserstoff ein, wodurch Spuren von Platin uuil Arsen gefällt werden.Man filtriert und kocht das Filtrat unter gleichzeitigem Durchleitenvon Kohlendioxyd .und titriert, sobald der Schwefelwasserstoff ver-trieben ist, die heiße Lösung mit einer -^-^ Kaliumpermanganatlösuug

100

(vgl. IL Teil, Oxydationsmethoden).

Metalle der J. Gruppe.

Silber, Blei, MercuroVerbindungen (und Thallium).

Blei und (Quecksilber wurden bereits Seite 144 and 139 ab-gehandelt; es bleibt also nur noch die Besprechung des Silbers.

Silber = Ag; At.-Gew. = 107'88.

Bestimmungsformen: als Chlorsilber (AgCl) und als Metall.

1. Die Bestimmung als Chlorsilber.

Man versetzt die schwach salpetersaure Lösung bei Siedehitzeunter beständigem Umrühren mit Salzsäure, bis keine weitere Fällungentsteht, läßt im Dunkeln absitzen, filtriert die kalt gewordeneFlüssigkeit durch einen Goochtiegel, wäscht mit kaltem, etwas salpeter-säurehaltigem Wasser bis zum Verschwinden der Chlorreaktion,dann zweimal mit Wasser, um die Salpetersäure zu entfernen.und trocknet zunächst bei 100" C und hierauf bei 130° bis zumkonstanten Gewicht. Will man den Goochtiegel hiezu nicht benützen,so filtriert man das Chlorsilber durch ein gewöhnliches Filter, wäschtwie oben angegeben aus, trocknet bei 100° C, bringt dann so vielvon dem Niederschlage wie möglich in einen Porzellantiegel undäschert das Filterchen, wie auf Seite 18 angegeben, in der Platiu-spirale ein, wodurch das anhaftende Silberchlorid zu Metall reduziertwird. Nun fügt man die Asche der Hauptmasse zu, befeuchtet mitetwas Salpetersäure und hierauf mit ein bis zwei Tropfen konzen-trierter Salzsäure, trocknet im Wasserbade, erhitzt über freiemFlämmchen bis zum beginnenden Schmelzen des Chlorsilbers undwägt nach dem Erkalten.

Löslichkeit des Chlorsilbers nach G-. S. Whitby(Zeitschr. f. anorgan. Ch. (17 [1910], S. 108):

1 / Wasser löst bei 20° C 0-00154 g AgCl und bei 100° C0-0217 g AgCl. In schwach chlorwasserstoft'haltigem Wasser ist dasChlorsilber weniger löslich als in reinem Wasser, aber die Löslichkeitnimmt mit steigender Salzsäurekonzentration sehr rasch zu; so löst1 l l°/iger Chlorwasserstoffsäure bei 21" C 0-0002 g AgCl;1 I 5%iger Säure 0-0033 g und 1 / 10"/ 0 iger Salzsäure 0-0055 gAgCl. Für Metboden zur Bestimmung der Löslichkeit desChlorsilbers verweise ich auf die nophelomctrische Methode von