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2 (1911) Quantitative Analyse
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Induktion der Wägnngen mit' den leeren Rannt.

Da wir meistens unsere Wagungen in der Luft mit Messing-gewichten ausführen, so begehen wir einen Fehler, bedingt durchden Auftrieb der Luft. Dieser Fehler ist so klein, daß er für ge-wöhnliche Analysen vernachlässigt werden kann; bei feineren Ar-beiten aber, wie Atomgewichtsbestimmungen, Kalibrierungen vonMeßgefäßen etc., darf er nicht außer acht gelassen werden. In diesen* 'Ülen muß das Gewicht auf den leeren Raum wie folgt reduziert werden :

Im/, Luft wiegt bei 15° C und 160 mm Druck 0-0012 g = X

Dichte des Messings J ) = 8-0 = s'

Dichte des zu wägenden Körpers = s

Di'i- Körper, der im luftleeren Raum p. <j wiegt, werde in derLuft durch p ij im Gleichgewicht gehalten.

Her Gewichtsverlust des Körpers ist X <j

Der Gewichtsverlust des p-Grammsttickes ist -^j X g

Der Gesamtverlust ist daher = I X -----, X ; mithin würde der

Körper im luftleeren Raum um diesen Betrag mehr wiegen, also:

Po

:P+P^

P A

und p 0

('-?)

s

oder wegen der Kleinheit der Werte und -. mit hinlänglicher* Jena uigkeit

s s

, ^ ' nH ----

1 s

Im die Rechnung zu ersparen, benützt man die auf Seite 12befindliche Reduktionstabelle von Kohlrausch.

1.20

80

mg

Wiegt ein Körper von der Dichtigkeit s in der Luft g Gramm,80 sind gk Milligramm hinzuzufügen, um die Wägung auf denteeren Raum zu reduzieren.

Prüfung der Gewichte.

Obgleich heutzutage die Gewichte in einem hohen Grade vonVollkommenheit hergestellt werden, so darf man nie unterlassen, sieau f Genauigkeit zu prüfen.

) Messing hat eine Dichte \<mgeschiaubten Köpfen die Dichte 8-0.

8 - 4, aber Messinggevvichte mit ein-