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4 (1921) Übungspräparate
Entstehung
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106
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10G

Zincum sulfuricurn. Zinksulfat.

In dieser letzteren Lösung erzeugt Schwefelwasserstoff-wasser den weißen Niederschlag von Zinksulfid,Zn(ONa) 2 + H 2 S = ZnS + 2NaOH .

Prüfung. 0,5 g Zinksulfat müssen in einer Mischung von 10 ccmWasser und 5 ccm Ammoniakflüssigkeit sich klar lösen (Blei-,Aluminium-, Eisensalze); hierbei bildet sich zunächst Zink-hydroxyd Zn(OH) 2 , das sich in überschüssigem Ammoniak löst.ZnS0 4 + 2NH 4 OH = Zn(OH) 2 + (NH 4 ) 2 S0 4 ,

Diese arnmoniakalische Lösung muß mit Schwefelwasserstoffeinen rein weißen Niederschlag von Schwefelzink (s. oben) geben;bei Gegenwart von Cadmium ist der Niederschlag gelb, vonKupfer schwarz gefärbt.

Beim Erwärmen von 1 g Zinksulfat mit 5 ccm Natronlauge darfkein Geruch nach Ammoniak auftreten (Ammoniumsulfat).

Wird eine Mischung von 0.2 g Zinksulfat in 10 Tropfen Wassermit 2 ccm Schwefelsäure, dann nach dem Erkalten mit 1 ccmFerrosulfatlösung überschichtet, so darf sich zwischen den beidenFlüssigkeiten keine gefärbte Zone bilden (Salpetersäure, For-mel s. S. 75).

Die wäßrige Lösung darf durch Silbernitrat nicht getrübt wer-den (Chloride).

Werden 1 g zerriebenes Zinksulfat mit 5 ccm Weingeist ge-schüttelt, so darf das Filtrat nach dem Verdünnen mit 5 ccmWasser Lackmuspapier nicht röten (freie Schwefelsäure; nurbei Gegenwart von Wasser rötet diese alkoholische Schwefelsäure-lösung blaues Lackmuspapier; vgl. S. 38, Prüfung von Kupfer-sulfat auf freie Schwefelsäure; ferner Bd. I, Prüfung von Alu-miniumsulfat auf freie Schwefelsäure; Bd. III, Prüfung vonAether aceticus auf freie Essigsäure).

Stöchiometrische Aufgaben. 1. Wieviel Zink können 600 g16proz. Schwefelsäure auflösen und 2. wie groß ist die theoretischeAusbeute an Zinksulfat?

Resultate s. S. 110.

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