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Chininum ferro-citricum. Eisenchinincitrat.
(C 20 H 24 N 2 O 2 ) 2 • H 2 S0 4 + H 2 S0 4
Cluninsulfat Chinin bis ulfat
C 20 H 24 N 2 0 2 • H 2 S0 4 + 2NH 3 = C 20 H 24 N 2 O 2 + (NH 4 ) 2 S0 4 .
Ciiininbiäullat Chinin
Das Chinin scheidet sich auf Zusatz des Ammoniaks bei gewöhn-licher Temperatur in Form des Chininhydrats,C 20 H 24 N 2 O 2 + 3II 2 0,aus.
Eigenschaften. Eisenchinincitrat bildet glänzende, durch-scheinende, dunkelrotbraune Blättchen; in Wasser ist esbei gewöhnlicher Temperatur langsam in jedem Verhältnislöslich, in Weingeist ist es wenig löslich. Die mit Salzsäureangesäuerte wäßrige Lösung gibt mit Kaliumferrocyanideinen Niederschlag von Berlinerblau, mit Kaliumferri-cyanid einen Niederschlag von Turnbullsblau; Jodlösungfällt braunesJodchinin von wechselnder Zusammensetzung.
2(C 6 H 5 0 7 ) 2 Fe 2 +3K 4 Fe(CN) 6
B'emcitrat = F e 4 [Fe(CN) 6 J 3 + 4C 6 H 6 0,K 3 ,
Berlinerblau
(C 6 H 5 0 7 ) 2 Fe 3 +2K 3 Fe(CN) 6
JTerrocitrat = Fe 3 [Fe(CN) 6 ] a + 2C 6 H s 0 7 K 3 .
Turnbullsblau
Prüfung. 1. Bestimmung des Wassergehaltes. Eisenchinin-citrat darf durch Trocknen bei 100° höchstens 10% an Gewichtverlieren; über die Ausführung der Bestimmung s. Bd. III.
2. Bestimmung des Eisengehaltes. Das Präparat enthalte min-destens 21% Fe; über die Ausführung der Bestimmung s. Bd. III.
3. Bestimmung des Chiningehaltes. Das Präparat enthaltemindestens 9% Chinin; über die Ausführung der Bestimmungs. Bd. III.
4. Prüfung des abgeschiedenen Chinins auf Nebenalkaioide.20 g Eisenchinincitrat löse man in einer 400 g-Arzneiflasche in50 g warmem Wasser, kühle ab, füge 100 g Ammoniakflüssigkeit,dann 100 g Äther hinzu und schüttle 10 Minuten lang gut durch.Nach dem Absetzen nehme man die untere wäßrige Losung miteiner Pipette fort, filtriere die ätherische Lösung und verdunsteden Äther portionenweise in einem 100 ccm-Erlenmeyerkölbchen.Den Rückstand löse man in 40 g Weingeist und füge aus einerBürette vorsichtig so viel verd. Schwefelsäure zu, bis die Lö-
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