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Acidum benzoicum. Benzoesäure.
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rueh verdankt. Verwendet man zur Darstellung ein zimt-säurehaltiges Harz, erhält man auch eine zimtsäurehaltigeBenzoesäure; die offizineile Siambenzoe ist in der Kegelvon Zimtsäure frei, trotzdem empfiehlt es sich, sie vor ihrerVerwendung zur Darstellung von Benzoesäure auf Zimt-säure in folgender Weise zu prüfen:
5 g einer Durchschnittsprobo des Harzes werden fein zerriebenund mit 2 g Natriumcarbonat und 20 g Wasser 1 Stunde lang bei70—80° stehengelassen. Dann filtriert man, übersättigt das Fil-trat mit verd. Schwefelsäure, sammeltden Niederschlag auf einem glatten Filterund wäscht mit Wasser aus. In einemReagenzglas übergießt man dann dieKristalle mit öproz. Kaliumperman-ganatlösung und läßt loso verschlossen,bei 50—60°, y 4 Stunde lang stehen;es darf dann ein Geruch nach Bitter-mandelöl sich nicht zeigen (vgl. unterPrüfung).
Darstellung. 200 g Siambenzoewerden grob gepulvert, von bei-gemengten Holz- und Rindenstück-chen befreit und gut ausgetrocknet.
Kg. 5.Kleiner Apparat zur Subli-mation von Benzoesäure.
Das Pulver bringt man in 2—3 cmhoher Schicht in die eiserne Schale a und bedeckt diese miteinem Deckel 6 von dünnem Filtrierpapier, das man mitvielen Nadelstichen durchbohrt und auf den Rand derSchale aufklebt. Auf die Schale stellt man dann den ausstarkem Filtrierpapier angefertigten Hut c, den man an derSchale mit Bindfaden befestigt. Man erhitzt dann dieSchale im Sandbade auf 160—180 °, Thermometer im Sand.Nach 5—6 Stunden langem Erhitzen läßt man erkalten,worauf man das im Innern des Hutes befindliche Sublimatvon Benzoesäure entfernt. Benzoeharz enthält 10—18%Benzoesäure, an Ausbeute erhält man etwa 2 / 3 dieser Menge.