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Schwefelblei kommt ja auch anderweitig z. B. bei denS a p o n i n e n v o r.
VI. Versuche mit Fällung durch Ferdinand Meyers Reagenz 28 )und Prüfung der Niederschläge.
Da das erhaltene Resultat mich nicht befriedigte, so ver-suchte ich noch mit anderen Reagenzien die Proteide aus demHarn auszufällen, und zwar benutzte ich zuerst das Reagenz vonFerdinand Meyer: 13,546 g Quecksilberchlorid, 49,8 Jodkaliumund Wasser auf ein Liter 28 ). Zu 200 com Harn setzte ich, nach-dem ich mit verdünnter Salzsäure den Harn angesäuert hatte,10 ccm dieses Quecksilberchloridjodkalis und filtrierte nach24 Stunden. Da der Niederschlag nur sehr gering, konnte ichnicht immer alle vier üblichen Reaktionen anstellen. Es zeigtesich aber, dass mit diesem Niederschlag die Reaktionen von Acree,Adamkiewicz, Millon, Lieb er mann und die Biuret-reaktionen positiv ausfielen, die Schwefelbleireaktion versagte.Die Reaktion von Adamkiewicz kann nicht in Betracht ge-zogen werden, da das Meyersche Reagenz selbst mit Glyoxyl-und konzentrierter Schwefelsäure gekocht eine wunderbare violetteFärbung gibt. Die Probe von Neubauer-Roh de 2!) ) (fügt manzu dem Biweisskörper etwas Salzsäure und dann einige Tropfeneiner 5°/oigen alkoholischen Vanillinlösung, so tritt eine sehrschön rote Farbe auf 20 ), die auf der Anwesenheit der Tryptophan-gruppe im Eiweissmolekül beruht, fiel immer positiv aus.
Ergebnis: Der mittelst Ferd. Meyers Reagenz er-zielte Quecksilberniederschlag des menschlichenHarnes ist zwar minimal, aber er schliesst deneiw eissartigen Körper mit ein.
Erwähnt soll hier nebenbei noch werden, dass der Nieder-schlag, den ich beim Zusatz von Ferdinand Meyers Reagenz zuHunde- oder Kaninchen harn erhielt, auch positive Re-aktionen im Gegensatz zum Barytniederschlag aus tierischemHarn gab.
VII. Versuche mit Fällung durch Spieglers Reagenz 20 )und Prüfung der Niederschläge.
Noch besser wurden die Resultate wenn ich zur FällungSpieglers Reagenz benutzte. Es ist dies eine Lösung von8 g Quecksilberchlorid, 4 g Weinsäure und 20 g (llvcerin auf