Elemente u. Verbindungen der Sauerstoffgruppe.
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aus
Verbindungen mit Wasserstoff.Wasser, H 2 0. Wasserstoffperoxyd, H 2 O s .
Wasser 1LX) oder H~0~H. Vork. Frei, nie ehem. rein, als See-, Fluß-,Quellwasser, in der Luft als Wolken, Nebel, unsichtbarer Wasserdampf,ferner als Regen, Eis, Schnee, Hagel, Reif; alle Stoffe enthalten an ihrerOberfläche eine dünne Wasserschicht, die sie nur beim Erhitzen oder imExsikkator abgeben (S. 46). Gebunden als Kristallw. in Mineralien u.a 's Hauptbestandteil aller Pflanzen u. Tiere.
Bild. 1. Bei der Verbrennung, Verwesung u. dem Lebensprozesse derPflanzen u. Tiere, der Verb, von Säuren mit Basen zu Salzen (S. 153) usw.
2. Durch Verbrennen von H in Luft oder in Sauerstoff (0),^obei als Zwischenprodukt H 2 0 2 entsteht, wie beim Abkühlen einer H-Blarame an einem Eisstück nachweisbar ist: H 2 + O2 — H 2 0 2 = B^O-j- 0.
3. Aus 2 Volum Hu. i Volum 0 (Synthese d.W.) ;diese Mischung heißtKn allgas, da sich beide Gase unter Explosion vereinigen, wenn man sie ent-ludet (s. S. 157); die Entzündungstemp. des Knallgases liegt bei etwa 700",bei niedrigerer Temp. verbinden sich die Gase teilweise ohne Explosion (S. 6)«• ebenso aller H mit viel Luft gemischt über Palladiumschwamm geleitet,"°i gew. Temp. (quant. Best, von H neben anderen oxydierbaren Gasen).
Verwandelt man das so in einem Eudiometer (S. 142) gebildete W.durch Erhitzen in Dampf, so ergibt sich, daß 3 Volume Knallgas 2 Volume^asserdampf bilden (S. 10).
Die durch Vereinigung der Gase erzeugte Temp. beträgt gegen 3300°,u ie aus 2,02 g H u. 16 g 0 entwickelte Wärmemenge58 große Kalorien (S. 117);y°n dieser hohen Temp. wird bei dem Knallgasgebläse Gebrauch gemacht,in welchem, um Explosion zu verhindern, beide Gase erst da zusammen-treffen, wo die Verbrennung erfolgt; statt H wird auch Leucht- oder Acetylen-gas verwendet.
Viele schwerschmelzende Metalle, z. B. Platin, werden im Knallgas-Sebläse zum Schmelzen gebracht (autogenes Sehweiß- u. Schneide-Ve rfahren des Eisens), gebrannter Kalk (CaO) oder Zirkondioxyd (ZrO^^'"'»Uelzen darin nicht, strahlen aber bei Weißglut intensives Licht aus (Anw.Zllr Projektion als Drummonds Kalklicht oder Zirkonlicht).T 4. Leitet man H über glühende Metalloxyde, so werden manche unter■H^O-Bild. zu Metallen reduziert; z. B. CuO + 2H = Cu + H 2 0.
Wägt man das Cuprioxyd (CuO) vor u. nach dem Versuche, ferner" as gebildete W., so läßt sich aus dem Gewichtsverlust des CuO die in derer «altenen Wassermenge vorhandene O-Menge u. dadurch die Zusammen-setzung des Wassers berechnen (quant. Analyse des W. durch Synthese)... Darsi. Man destilliert gew. W., d. h. man verwandelt es in Dampf u. ver-«lehtet den Dampf durch Abkühlung (*Aqua destillata); hierbei bleibena le gelösten nichtflüchtigen Bestandteile zurück, während mit dem zuerst ent-a! deu Dam P fe die im w - gelösten flüchtigen Stoffe(Luft, Kohlendioxyd,^ßioniak) entweichen, weshalb der erste Teil des Destillates unbrauchbar ist.t'lü h ? u ^ esl - von w - m ^ Pflanzenteilen, welche mit Wasserdämpfender h Stoffe enthalten, erhält man Destillate vom Geruch u. Geschmackb,>11 '- Pflanzenteile, z. B. Bittermandelw. (*Aqua Amygdalarum amara-
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