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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen sowie des Deutschen Arzneibuches und anderer Pharmakopöen namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
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Beziehungen zwischen ehem. Energie u. Radioenergie (Radiochemie). 148

2. Aktiniumreihe {entsteht neben Jonium aus

Uran Y).

Akt. Eman.

4 Sek.

Protoakt. y Aktinium y Radioakt. y Akt. xHalbzeit 1000 Jahre Jahrtaus. 20 Tage 11 Tage

Strahlen a keine a, ß, y a a

Atomgew. 230 226 226 222 218

Ord. Zahl 91 89 90 88 86

y Akt. A y Akt. B y Akt. G y Akt. D y Akt. E

Halbzeit 0,02 Sek. 36 Min. 2 Min, 4 Min. (inakt. unbek.

Strahlen a ß,y a, ß ß Endprod.)

Atomgew. 214 210 210 206 206

Ord. Zahl 84 82 83 81 82

3. Thoriumreihe.Thory Mesothor 1 y Mesothor 2 y Radiothor y Thor X y Thor. Eman. y

Halbzeit Jahrtaus,Strahlen aAtomgew. 232Ordn. Zahl 90

y Thor AHalbzeit 0,2 Sek.Strahlen a

Atomgew. 216Ordn. Zahl 84

4 Tage 55 Sek.

22488

Thor G3 Min.

ß208

81wird

220

86

, y Thor D

(inakt. End-prod. =Thor-blei 20882ermöglicht

Soddyi Durch Ab-

7 Jahre 6 Stund. 2 Jahrekeine ß, y a, ß

228 228 228

88 89 90

y Thor B y Thor G y Thor C t y11 Stund. 60 Min. 55 Sek.

ß, V ß «

212 212 212

82 83 83

Die Einreihung in das period. Systemdurch das Verschiebungsgesetz von Fajans ugäbe von einem Alphateilchen (Heliumatom mit zwei elektropos. Ladungen)bildet sich ein neues Element, dessen Ordnungszahl (elekt. Kernladungs-zahl S. 39) dementspr. um zwei Einheiten gegen das Mutterelement vermindertu. daher gegen dieses in zweite Gruppe des period. Systems nach links ver-schoben ist, während bei Abgabe eines Betateilchens (eines neg. Elektrons)die elektropos. Ladung des Radioatoms, u. dementspr. die Ordnungszahldes betr. Elements, um eine Einheit zunehmen u. daher dasselbe in die nächsteGruppe des period. Systems nach rechts verschoben werden muß.

Reiht man nun die Radioelemente nach den so erhaltenen Ordnungszahlen'n das period. System ein, so ergibt sich, daß aul eine schon mit einem anderenElement besetzte Ordnungszahl eine größere oder geringere Anzahl von Radio-elementen, teils von gleichen, meist aber von versch. Atomgew. kommt, z. B.

Ordnungszahl 81.

82.

83.

Tl Ac D

Th D

RaC a

204,0 206,1

208, 1

210,0

Ra G Ac E

Pb

Th E Ra D Ac B

ThB

Ra B

206,0 206,1

207,2

208,1 210,0 210,1

212,1

124,0

Bi RaE

AcG

Th C Ra G

208,0 210,0

210,1

212,1 214,0

Po = Ra F

Ac A

Th A Ra A

210,0

214,1

216,1 218,0

84. Po =

Elemente von gleichem oder versch. Atomgewicht, welche die gleicheOrdnungszahl, also gleiche Stellung im period. System haben, heißen isotop»Elemente (isos gleich, topos Ort); dieselben haben gleiche ehem. u. versch.ra dioakt. Eigensch. u. jede Gruppe von isotopen Elementen, nebst etwa zuderselben gehörigen anderen Elementen, heißt Plejade; alle Radioelementebilden also nach vorstehender Tabelle acht Plejaden, denn Elemente u. Radio-el emente d. Ordnungszahlen 85 u. 87 sind noch nicht bekannt.

Auch vom inakt. Element Blei sind drei Arten bekannt, die mit Ausnahmemres Atomgew. sich in allen Eigensch' ganz gleich verhalten, nämlich gew.*L lei (Atomgew. 207), Uranblei (= Ra G, Atomgew. 206) u. Thorbleiy n D, Atomgew. 208), was sich dadurch erklärt, daß letztere zwei Bleiartenourch Abspaltung von Alphateilchen aus zwei versch. Radioelementen als inakt.f-ndprodukte entstanden sind (s. Tabelle S. 191 u 192), u. gew. Blei einMischelement, d. h. ein aus beiden Isotopen (Atomgew. 208 + 206/2 = 207«ebddetes Element ist.