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Veiwandtschaftslehre.
ihrer kurzen Lebensdauer kaum in Betracht; in Quellen kommen alle dreiEmanationen vor; reich daran sind die Quellen von Gastein, Baden-Baden, Ischia u. die Grubenwasser von Joachimstal. Aus der Halbwertzeit(S. 189) ist die Art der Emanation zu erkennen, denn dieselbe beträgtfür Radium A 3 Minuten, für Thorium A 0,2 Sek., für Aktinium A0,02 Sek.
Die Absätze u. Sinter von Quellen, z. B. Fangoschlamm, sind radio-aktiv u. verdanken dies der aus Emanationen entstehenden induziertenRadioaktivität, d. h. neuen Radioelementen.
Der Selbstzerfall der Emanation in feste Radioelemente u. Alphastrahlenerklärt die Natur dieser Strahlern Alphastrahlen sind elektropos. Ionen,die an Stoffe, in die sie eindringen, zwei elektropos. Ladungenabgeben u. dann als Heliumatome auftreten.
Füllt man ein Glasrohr mit eingeschmolzenen Elektroden (Eudiometer)mit Emanation u. untersucht das Gas nach mehreren Tagen spektralanalytisch,indem man es durch den Induktionsfunken zum Glühen bringt, so findet mannicht mehr das Spektrum der Emanation, sondern 'ein neues Spektrum desgasförmigen, inaktiven Elements Helium; (dieses ist ehem. indifferent u. dahernur durch sein Spektrum erkennbar); die abgeschiedene induzierte Radioak-tivität haftet an den Wänden des Glasrohrs.
5. Atomgewichte u. Einreihung in das period. System.
Die Atomgewichtsbest. erfolgt bei langlebigen, bzw. in entspr.Menge darstellbaren Radioelementen wie bei anderen Elementen; außerdemiassen sich die Atomgew. berechnen, wenn man die Stellung derselben in ihrerUmwandlungsreihe u. das Atomgew. eines Elements dieser Reihe kennt.
Es zeigt sich nämlich, daß mit dem Abstoßen von Alphateilchen (a-Strahlen) eine Abnahme des Atomgew. des entspr. Mutterelements um vierEinheiten verbunden ist; z. B. ergab sich für Radium das Atomgew. 226, füraus ihm durch Abstoßen von Alphateilchen entstehende Radiumemanation dasAtomgew. 224; auch wurde anderseits das scheinbare Gew. eines Alphateilchen= 4 gefunden, so daß man annahmen muß, daß jedes Atom bei seinemZerfall nur ein Alphateilchen, d. h. ein Helium-Atom abgibt.
Es muß also in jeder Umwandlungsreihe ein Radioelement, das einemsolchen folgt, welches Alphateilchen aussendet, ein um vier Einheiten kleineresAtorngew. haben u. ein Radioelement, welches einem solchen folgt, das Beta-teilchen aussendet, dasselbe Atomgew. haben, wie das vorhergehende Mutter-
eieineiiL, ua Aogane von Betastrahlen (Elektronen)
1. Uranreihe (hängt über Uran Y msammen).
kein Btonverlust ist (5. 39).t d. Aktiniumreihe zu-
Uran I >- Uran Xj >- Uran X 2Halbzeit. Jahrtaus. 21 Tage 90 Sek.Strahlen a ß ß, yAtomgew. 238 234 234Ordn. Zahl 92 90 91
>- Uran IIJahrtaus.a234
92
y Uran Y y1 Tag
ß
230
90
y Jonium y Radium >- Rad. Eman.Halbzeit Jahrtaus. 1700 Jahre 4 TageStrahlen « c , ß aAtomgew. 230 226 222Ordn. Zahl 90 88 86
>- Rad. A3 Min.a218
84
y Rad. B >-30 Min.
ß,y
214
82
>- Rad. G y Rad. D y Rad. E yHalbzeit 19 Min. 16 Jahre 5 TageStrahlen a, ß, y ß,y ß, yAtomgew. 214 210 210 ,Ordn. Zahl »3 82 83
Rad. F y136 Tagea21084
Rad. G.(inakt. Endprod. =Uran-blei) 20682