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Beziehungen zwischen ehem. Energie u. Lichtenergie Phot(ochemie). 133
als ehem. Energie aufzuspeichern u. diese wieder als elekt. Enorgie zu ent-nehmen, von denen der Blei- u. der Eisenakkumulator prakt. Anw. finden.Der Bleiakkumulator (Bleisammler) bestellt aus in verd. Schwefel-iPhr, ^ H2 ?° 4 ' tauchenden Bleipiatten, von denen die eine mit Bleisuperoxyd
* "0«)i die andere mit schwammigem Blei (Pb) überzogen ist.
Die ehem. Vorgänge erfolgen nach der Gleichungi Entladungr> Pb0 2 (Anode) + 2 H 2 S0 4 -f Pb (Kathode) = PbS0 4 (Anode) + 2 H 2 0 +">SO, (Kathode) -<— Ladung.
. Die Bild, des elekt. Stroms bei der Entladung geschieht folgendermaßen!« der verd. Lös der H 2 S0 4 bildet sich gelöstes Plumbisulfat 1 Pb0 2 + 2 HjSO«^ Ph(S0 4 ) 2 -|- 2 H 2 0, das in seine Ionen Pb" -f 2 SO," dissoziiert ist; beim£ c hheßen der Kette entstehtPlumbosulfat PbS0 4 , wodurch 2 elektropos.
«düngen des Plumbiions frei werden u. die PbO a -Platte zu»*»ode machen; Pb(S0 4 ) 2 = PbS0 4 + SO/'-f 2©; das Plumbosulfat setzt
ch auf der Anode ab. Anderseits gehen elektropos. Bleiionen von der Blei-Vpk* ' n t-ös.. wodurch diese zur Kathode wird; die Bleiionen Pb".binden sich sofort mit den aus dem Plumbisulfat abgespaltenen SO/'-Ionen18 oben) zu PbSOj, das sich an der Kathode absetzt.
Der Eisen- oder Edisonakkumulator (Eisensarnmler) besteht
«us in verd Lög von Aikalihydroxyd (KOH) tauchende Stahlbleche, von
zo n . eines mit Nickeldioxyd (Ni0 2 ), das andere mit Eisenpulver (Fe) über-
J?en ist. Die ehem. Vorgänge erfolgeni Entladung —> Ni0 2 (Anode) + Fe
'Kathode) ^± NiO (Anode) -(- FeO (Kathode) <— Ladung.
Beziehungen -wischen ehem.. Energie u. Lichtenergie
( Photochemi r ).Alle Beziehungen zwischen Licht u. Stoff, sowie zwischen Licht-ene rgie u. anderer Energie erfolgen durch Elektronen- oder lonenbewegung.
1. Umwandlung von Lichtenergie in ehem. Energie.
Lichtstrahlen, die ehem. Vorgänge bewirken, müssen von den be-teiligten Stoffen aufgenommen werden; weder durchgelassene noch reflek-
ler te Strahlen wirken chemisch. Auch jede andere strahlende Energie,j'.ß- die unsichtbaren Kathodenstrahlen (S. 123) u. die Röntgenstrahlen als^chtatrahlen kleinster Wellenlänge (S. 123), ferner die dem unsichtbaren
eu des Spektrums angehörigen Ultrastrahlen, können ehem. wirken.
• Aufnahme von Lichtenergie ist fast stets mit teilweiser UmwandlungWärmeenergie verbunden u. heißt Lichtabsorption oder opt. Ab-
s ° r ption (s. S. 96); findet zugleich Umwandlung in ehem. Energie statt,
nei ßt sie photochem. Absorption oder photochem. Extinktiou.
(8 n^ e ^ eru ^ ; me i st nur au ^ Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit
'p )> aoer auch Verzögerung ehern. Vorgänge durch Licht sind bekannt,
°- verlangsamt ultraviolettes Licht manche Oxydationen.
a. Arten photochem. Vorgänge.
- "»lucucm. Vorgänge, d. h. durch Licht bewirkte ehem. Vorgänge
8äiie? XOtherm ' selt - en endotherm; bei exotherm. Vorgängen (photochem. Vor-
fr gfcn erster Art.1 snhRint. da diese lanasam auch im Dunkeln erfnlcen 11. keine
Photochem. Vorgänge, d. h. durch Licht bewirkte ehem. Vorgänge'therm, selten endotherm; bei exotherm. Vorgängen (photochem. Vor-6ner " erster Art ) seheint, da diese langsam auch im Dunkeln erfolgen u. keine<He y le Verbr aucht, sondern sogar Wärme.frei wird, Licht als Katalysator
r g5nge ni-r einzuleiten u. zu beschleunigen,entsteh mkellrbaro Photochem. Vorgänge, d. h. solche, wo die im Lichte
man
ehend
e n Verb, im Dunkeln wieder die Ausgangsprodukte bilden, kennt
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itr ' Ushf alla (Photochem. Gleichgew., s, S. 107); z. B. zerfällt Silberchloride h» Ag s Gl -f Cl, im Dunkeln wird der Vorgang umgekehrt (S. 108).