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Herba Lycopodii clavati. — Ilorba Marrubii.
länglich
lanzettförmigen, spitzen, gesägten Blättern, kleinen trau-bigen Blumen, aufgetriebenem Kelche, blauen, fast lippenförmigenBlumenkronen, von anfangs schwachem, nachher scharfem Gerüche.Eine einjährige Pflanze des nördlichen Amerika, die bei uns inGärten gebaut wird.
Das Kraut der Lobelia inflata kommt zerschnitten, in halbpfUndige Packelefest eingedrückt, im Handel vor. Man kann dadurch die naturhistorische Be-schreibung dieser Pflanze weniger mit derselben vergleichen. Die Pharmacopoehat eine Tinetur von dieser Pflanze. Dieselbe enthält einen kratzenden, imhöchsten Grade die Respirationsorgane angreifenden Stoff. Das Kraut wird imAufguss angewendet.
Pentandria Monogynia, Cl. V. Ord- 1.
Herba Lycopodii fßatlappttaut.
Lycopodium clavatum Linn. Filices.
Lange, kriechende, überall mit festansitzenden, linienförmigen,an der Spitze borstentragenden Blättern versehene Stengel. Einin öden Waldgegendendea nördlichen Deutschlands häufiges Farrn-kraut. Das Kraut ist in den Monaten Mai und Juni zu sammeln.
Ich habe noch von Niemandem erfahren können, wozu dieser neu einge-führte Körper in der Ilcilkunst nutzbar wäre. Oeconomen versicherten , mankönne ihn als Pfordestrou gebrauchen.
Herba Marrubii. Söcijücr itnbotn.
Marrubium vulgare Linn. Labiatae.
Das blühende Kraut, mit vierkantigem, dicht filzigem Stengel,mit gegenständigen, den unteren gestielten, den oberen fast sitzenden,ovalen und fast runden, gekerbten, mehr oder minder filzigenweissen Blättern, Blumen in anächten Quirlen stehend, zehnzähnigenKelchen und an der Spitze zurückgeschlagenen Zähnen. Eine inDeutschland an Zäunen und Dörfern häufige Pflanze, deren Krautin den Monaten Juli und August eingesammelt werden soll.
Der weisse Andorn ist gerade keine in Deutsehland sehr häufige Pflanzeund wird behufs seiner pharmaceutischen Anwendung angebaut. Er soll schonmit der Ballota nigra verwechselt worden sein. Diese Blätter sind aber weder
r.....1 noch wcissfilzig, und riechen frisch höchst widrig. Der weisse Andorn
besitzt eine bedeutende Bitterkeit, vielleicht die stärkste unter allen Labiaten.Er wurde sonst zur Bereitung eines Kxtractes verwendet.
Didynamia Gymnospermia, Cl. XIV. Ord. 1.