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Anleitung zur Darstellung und Prüfung chemischer und pharmaceutischer Präparate : ein auf eigene Erfahrungen gegründetes, insbesondere den Apothekern gewidmetes praktisches Hülfsbuch
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357
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Ferrum oxydiilatum nigrum,

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uud Oxyd, ehemisch miteinander und noch mit t M.~G. Wasservereinigt, nieder, und bildet mit der Schwefelsäure leicht löslichesschwefelsaures Ammoniak (A mmoniumoxyd).1 M.-G. (FeO + SO :; ) + (Fe„0 3 + 3 S0 3 ), 4 M.-G. NH 3

und 5 M.-G. HO bilden;1 M.-G. (FeO + Fe,0,) + HO und 4 M.-G. TNH 4 0 -\- SO,,.

3450 Theile wasserfreies schwefelsaures Eiseuoxyduloxyd(entsprechend 3 M.-G. oder 5214 Thcilen Eisenvitriol) erfordernmithin 852 Th. wasserfreies oder 8520 Th. wässriges Ammoniakvon 0,960 spec. Gewinhl (worin gegen 10 Proc. reines Ammoniak).Der Niederschlag liisst sieh leicht auswaschen, ohne hoher oxydirtzu werden.

Die ersten Waschwässer können auf schwefelsaures Ammo-niak benutzt werden.

b) Wird Eisenoxydhydrat mit einem feiten Oele geglüht, soentweicht zuerst das Wasser des erstem, dann zersetzt sich dasGel-, ein Theil Kohlenstoff des Geis entzieht dem EisenoxydSauerstoff, und entweich! als Kohlenoxydgas, ein anderer Theilentweicht mit dem Sauerstoff des Oeles selbst gleichfalls als Koh-lenoxydgas, ein dritter Theil mit dem Wasserstoff des Oeles alsKohlenwasserstoff (Oelbildendes Gas = CH), und der liest desKohlenstoffs (denn das fette Oel enthält mehr davon, als zur Re-duetion des Eiseuoxyds und zur Umwandlung ihres eigenen Sauer-stoffs in Kohlenoxydgas uud ihres Wasserstoffs in Ölbildendes Gaserforderlich ist) bleibt im Rückstände. Ausserdem treten auchnoch andere, brenzliche Produkte des Oels, namentlich im An-fange, auf, und verursachen den dicken Hauch. Wegen des über-schüssig vorhandenen Kohlenstoffs sollte man vermnlhen, dass allesEisen zu Metall re'duöirl werde: allerdings enthält das Präparateine beträchtliche Menge desselben, der grösste Theil dos Oxydesaber giebl mein' mehr Sauerstoff ab, als nöthig ist, um sich inOxyduloxyd (FeO + Ke,O.J zu verwandeln. Häher ist derauf trocknen» Wege bereitete Aethiops martialis weder reinesEisenoxydul, noch reines Eisenoxyduloxyd, sondern ein Gemengevon Kohle, metallischem Eisen, Eisenoxydul und Eisen-oxyd; letztere beiden Oxyde können darin als eine mit dein na-türlichen Magneteisenstein ubereinstimma#le chemische Verbindungbetrachtet werden. tOO Theile eines schönen sammtschwarzenAethiops fand ich zusammengesetzl aus