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1 (1875)
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747
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Hydrargyr. solubile Halmemanni — Hydrargyr. sulfurat. nigrum. 747

Amidverbindungen, die gleichfalls in die saure Lösungübergehen, und dem Pulver eine graue Farbe ertheilen.

Schwefelquecksilber wird von verdünnter Salpeter-säure nicht gelöst; beim Erhitzen an der Luft verbrenntdessen Schwefelgehalt mit bläulicher Flamme unter Bil-dung von schwefliger Säure.

Feuerbeständige Körper bleiben beim Erhitzen zurück.

Aufbewahrung: vorsichtig, in einem gut verschlosse-nen, geschwärzten Glase.

-j- Hydrargyrum sulfiiratum nigrum.

Sulphuretum Ilydrargyricum et Sulphur Neerl.

Ethiops mineral, Sulfure noir de mercure Franc.

Aethiops mineralis seu mercurialis.

Germ. Neerl. Franc.

Sehr feines, schwarzes, schweres, in Wasser, Spiritus undSalzsäure, sowie in Salpetersäure von 1,18—1,20 bei gewöhn-licher Temperatur nicht lösliches Pulver; welches auch mitbewaffnetem Auge keine Quecksilherkügelchen wahrnehmen lässt,beim Erhitzen mit blauer Flamme unter Bildung schwefligerSäure und ohne Rückstand verbrennt, und mit Eisenpulvergemischt beim Erhitzen im Glasröhrchen einen Anflug vonQuecksilherkügelchen giebt.

Muss nach Erwärmen mit verdünnter Salzsäure, ohnedabei Schwefelwasserstoff zu entwickeln, ein Filtrat liefern,welches durch Schwefelwasserstoff nicht verändert wird, auchnicht nach Zusatz von Ammoniak, also von Antimon undEisen frei ist.

Die Unlöslichkeit in Wasser, kalter Salpetersäure undwarmer Salzsäure und die völlige Verbrennlichkeit — bisauf geringe Spuren — ergeben die Reinheit; starker Al-kohol löst Spuren von Schwefel daraus auf.

Der Quecksilbergehalt beträgt nach der Germ, undNeerl. 50, nach der Franc, nur 33^ %; behufs seiner Fest-stellung hätte man ein gewogenes Quantum in Königs-wasser zu lösen, die Lösung von der überschüssigenSäure durch Verdampfen zu befreien, und das Queck-silber aus dem Rückstand als Oxyd oder als Schvvefelqueck-