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1 (1875)
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746
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746 Hydrargyr. praecipitat. album — Hydrargyr. solubile Hahnemanni.

Das schmelzbare weisse Präcipitat der Neerl. undBor. V unterscheidet sich durch eine nicht constante Zu-sammensetzung, die etwa der Formel 2HgCl, HgO, NH 4 C1nach Duflos oder HgCl, HgNH 2 , NIPC1 nach Kane mit69,4 bezüglich 65,6 % Quecksilbergehalt entspricht; sieschmilzt beim Erhitzen und lässt in der Regel einen ge-ringen, feuerbeständigen Rückstand von Chlornatrium.

Aufbewahrung: höchst vorsichtig, in gut verschlossenen,vor dem Licht geschützten Gefässen.

Hjdrargjrum solubile Hahnemanni.

Nitras Hydrargyroso-Ammonicus Basicus Neerl.

Hydrargyrum oxydulatum nigrum Bor. V.

Neerl.

3Hg»0, NO 5 , NH 3 = 2Hg 2 0, NO 6 HO, Hg 2 NB? = 695.

Sehr feines, schweres, schwarzes Pulver, in welchemdas bewaffnete Auge keine Quecksilberkügelchen entdeckendarf, und welches sich in der Hitze unter Entwickelungsaurer rother Dämpfe vollständig verflüchtigen muss; inheisser Essigsäure muss das Pulver löslich sein, und darfdabei nur eine geringe Menge eines grauen Pulvers hinter-lassen; beim Erwärmen mit Aetznatronlauge muss es denGeruch nach Ammoniak entwickeln (Neerl.). Mit Schwe-felsäure übergössen, entwickelt es beim Erwärmen sal-petersaure Dämpfe; beim Erhitzen im Glasröhrchen giebtes ein Sublimat von Quecksilberkügelchen; in verdünnterSalpetersäure muss es sich ohne Rückstand lösen.

Metallisches Quecksilber und Quecksilberoxyd, letz-teres in schwer löslicher Doppelverbindung, sind in Folgeder leichten Zersetzbarkeit des Präparates fast immer vor-handen ; lässt sich ersteres schon durch die Loupe odergar durch den blossen Augenschein erkennen, letzteresdurch Schütteln mit verdünnter Salzsäure in dem Gradeausziehen, dass das Filtrat durch Schwefelwasserstoffmehr als eine geringe Trübung erleidet, so ist das Prä-parat verwerflich; ebenso bei einem Gehalt an