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692 Fumigatio Chlori — Fungus Cynosbati.
•J- Fumigatio Chlori.
Pulvis ad pumigationes Chlori Norv.Germ. Norv.
Zu der starken Chlor räucherung wird ein Gemisch von1 Th. Kochsah und 1 Th. Braunstein mit 2 Th. roher Schwe-felsäure übergössen, die zuvor mit 1 Th. Wasser verdünntworden.
Die Norv. mischt 1 Th. Kochsalz mit \ Th. Braun-stein und \ Th. roher, mit gleichviel Wasser verdünnterSchwefelsäure.
Theoretisch erfordert 1 Th. reines Kochsalz zur voll-ständigen Zersetzung nahezu \ Th. reines oder \\ Th.60procentiges Mangansuperoxyd und 1,8 Th. englischeSchwefelsäure, also kann die Vorschrift der Germ., nichtaher die der Norv., als rationell gelten.
Die Norv. verwendet zur Räucherung eines Raumesvon 30 Cubikmetern r= 970 Rheinl. Cubikfuss 15 Grammihrer Pulvermischung; Andere rechnen auf 1 Cubikmeter1 Gramm Kochsalz, 1 Gramm Braunstein, 2 Gramm roheSchwefelsäure.
Zu der schwachen Chlor räucherung wird Chlorkalk mitWasser zu einem Brei angerührt und hierauf Essig zugesetzt.Es entwickelt sich hier ebenso gut Chlor wie nach derersten Vorschrift; daher hängt es nur von den relativenVerhältnissen ab, welche von beiden Räucherungen dieschwächere und welche die stärkere ist. Theoretischliefern 2,427 Th. eines 25procentigen oder 3,034 Th. eines20procentigen Chlorkalks ebenso viel Chlor, wie 1 Th.reines Kochsalz; die vollständige Zersetzung des ersterenist aber bei gewöhnlicher Temperatur leichter als die desletzteren zu erreichen.
Fungus Cjnosbati.
Bedeguar. Fungus Rosarum.
Durch den Stich der Rosengallwespe, Cynips Rosae L.und C. Brandtii Ratzeburg, auf der Rose, besonders der