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Gerätschaften und Instrumente.
etwa nach Baume, Beck, Cartier, Schmidt, Stoppaniu. A., oder um directes Ablesen des Procentgehalteseiner ganz bestimmten Flüssigkeit, als darum handelt,das specifische Gewicht der verschiedensten Flüssig-keiten direct an dem Instrument ablesen zu können, em-pfehlen sich nur diejenigen Scalenaräometer, auf welchedie der verschieden tiefen Einsenkung entsprechendenspeeifischen Gewichte direct aufgetragen sind. Um die-selben ausreichend genau und empfindlich zu machen, istes nothwendig, dem zur Aufnahme der Scala bestimmtenTheile nicht nur eine möglichst gieichmässige, sondernauch eine, im Verhältniss zu dem eigentlichen Körperdes Instrumentes möglichst geringe Dicke zu geben; dieTiefe der Einsenkung wird dann in richtigem Verhältnisszu den verschiedenen speeifischen Gewichten stehen, unddie entsprechenden Theilungen werden weit genug aus-einanderfallen, um mit völliger Sicherheit die zweite undmit einiger Zuverlässigkeit die dritte Decimale auftragenund ablesen zu können. Da die in der pharmaceutischenPraxis vorkommenden speeifischen Gewichte aber in denweiten Grenzen von etwa 0,650—2,000 liegen, so mussman die ganze Scala auf mindestens 3 oder 4, besser auf6—8 Instrumente fortlaufend vertheilen, weil sonst dieInstrumente eine höchst unbequeme Länge erhalten, unddemzufolge beim Gebrauch nicht allein sehr schwanken,sondern auch eine sehr grosse Menge Flüssigkeit erfor-dern würden.
Bei Anfertigung der Scalenaräometer werden mit denseltensten Ausnahmen nur einige wenige Punkte der Scaladurch Einsenkung in Flüssigkeiten von bekanntem spe-eifischem Gewicht empirisch bestimmt, die übrige Theilungaber auf mathematischem oder geometrischem Wege ge-funden und übertragen; immer in der selten zutreffendenVoraussetzung, dass der zur Aufnahme der Scala be-stimmte Theil des Instrumentes seiner ganzen Längenach von durchweg gleichem äusserem Durchmesser sei.
Die vor ihrer Anwendung ganz unerlässliche Prü-fung der Instrumente kann mit einiger Zuverlässigkeit