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Pharmakologisches und Therapeutisches über die Maxquelle, die Arsenquelle des Bades Dürkheim
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französische Arsenquelle, eben die La Bourboule, zwar immer noch anArsengehalt hinter der Maxquelle zurückstehe, aber im sonstigen chemischenVerhalten ihr doch am ähnlichsten sei. Das trifft in der Tat zu, wovonwir uns noch genauer überzeugen werden, und die Sachlage kann fürDürkheim, wie für unser ganzes Vaterland nur sehr befriedigend sein,Uebrigens besitzt La Bourboule, genau wie Dürkheim, verschiedene Quellen,von denen die einen reicher, die anderen ärmer an Arsen sind. Die beidenreichsten (mit 11,4 resp. 10,4 mgm. As 2 0 3 pro Liter) führen die NamenChoussy-Perriere und Croizat.

I. Die Maxquelle und die arsenhaltigen Quellen vonBad Dürkheim überhaupt.

Die von Rupp 2 ) im Jahre 1907/8 ausgeführte Analyse der Max-quelle hat folgendes Resultat ergeben:

Spezif. Gewicht des Wassers bei 15° C......1,0131

Temperatur des Wassers............19,5°C.

Das Wasser entspricht in seiner Zusammensetzung ungefähr einerLösung, welche in 1 Kilogramm enthält:

Gramm;

Kaliumchlorid................ 0,300 000

Natriumchlorid................ 13,860 000

Natriumbromid................ 0,021670

Natriumjodid................. 0,000 322

Lithiumchlorid................ 0,095 600

Rubidiumchlorid............... 0,001580

Cäsiumchlorid................ 0,001880

Calciumchiorid................ 2,788000

Calciumhydrokarbonat ............ 0,459100

Strontiumchlorid............... 0,020800

Strontiumsulfat................ 0,073400

Magnesiumchlorid.............. 0,255000

Magnesiumhydrokarbonat........... 0,087 900

Ferrohydrokarbonat.............. 0,008 120

Aluminiumoxyd................ 0,001 250

Arsentrioxyd ............ . . 0,017 350

Kieselsäure (H, Si0 3 )............. 0,014100

17,78

Freies Kohlendioxyd: 90,38 ccm. bei 19,5° C. und 760 mm.

Ein Kilogramm Wasser ergab 17,79 gr. gelöste feste Bestandteile.

Dazu kommen weiter die Ergebnisse der sehr sorgfältigen und ein-gehenden Untersuchungen von Ebler und Fellner 10 ) über den Radium-gehalt und die Radioaktivität des Wassers, sowie des Sediments und derMutterlauge. Er hat sich überall in der Quelle und ihren Produkten,namentlich im Sediment (Sinter) als relativ beträchtlich herausgestellt.

Der Arsengehalt, der sich nach den ungemein übereinstimmendenAnalysen von Ebler 1 ), Rupp 2 ) und Hintz 10 ) (1906/10) auf 17—18 mgm.