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doch vorherrschend ätiotropisch wirken sollen, in ganz anderer Art undvon anderer Applikationsstelle aus beigebracht werden müssen. Wohlaber könnte, wie schon Touton 13 ) empfohlen, zum Zweck der Nachbe-handlung die Kur mit der Maxquelle eventuell sehr gute Dienste leisten,zumal sie durch das versendete Wasser überall vorgenommen werdenkann, selbstverständlich unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle.
Den Anlass zu vorstehender Arbeit gab mir ein Besuch, den ich,angeregt durch den überraschenden Arsenfund, der Perle der Pfalz, demprächtig gelegenen Dürkheim und seinen Heilmitteln abstattete. Ich meinein der Tat, dass man sich in weiteren ärztlichen Kreisen der Bedeutungdes Fundes, der die Maxquelle zu einer in Deutschland ganz einzigartigdastehenden macht, noch nicht völlig bewusst geworden ist. Wenn meinekleine Arbeit dazu beiträgt, dass die therapeutische Brauchbarkeit derMaxquelle in noch weit grösserem Umfange als bisher geprüft und erprobtwird, dann ist der Zweck, den ich im Auge hatte, erreicht.
Literatur.
1. Ebler, der Arsengehalt der Maxquelle in Bad Dürkheim. Heidelberg 1907 (Verhandl.
des naturhist. med. Vereins zu Heidelberg N. F. VIII 3/4 S. 435 ff.).
2. Rupp, Analyse der Maxquelle in Bad Dürkheim 1907—08.
3. von der Velden, zur Arsentherapie mit der Dürkheimer Maxquelle (München. Medizin,
Wochenschrift 1909 No. 5).
4. Bachern, über den Einfluss der Dürkheimer Maxquelle auf das Wachstum von Kaninchen
(München. Medizin. Wochenschrift 1909 No. 12).
5. Brenner, experimentelle Untersuchungen über den Einfluss von Arsenwasser auf di*
Magen- und Darmfunktion (Zeitschrift für Balneologie etc. 1909 No. 12.)
6. Kaufmann, über erfolgreichen Gebrauch der stark arsenhaltigen Maxquelle in der
Pfalz. Kinderheilstätte (S. A. aus „der Kinderarzt" 1909 Heft 7).
7. Brenner, die Kachexiereaktion im Vergleich zum Hämoglobingehalt und zu den Form-
elementen des Blutes bei Anämien und deren Beeinflussung durch natürlichesArsenwasser (Deutsche Medizin. Wochenschrift 1909 No. 9).
8. Brenner, der Wert die Antitrypsinbestimmung des Blutes für Diagnose und Prognose
der Anämie und die Einwirkung des Arsenwassers (Medizin. Klinik 1909 No. 28),
9. von Noorden, über Chlorose (Medizin. Klinik 1910 Nc. 1).
10. Hintz, über den Arsengehalt der MaxqueUe zu Bad Dürkheim a. d. H. (Zeitschrift für
Balneologie etc. III. No. 2).
11. Ebler, die chemischen Verhältnisse der Maxquelle zu Bad Dürkheim a. d. H. Karls-
ruhe 1910 (S. A. aus den Berichten über die Versamml. des oberrhein. geolog.Vereins 1910 S. 25 ff.).
12. Nishi, über die Resorption und Ausscheidung des Arsens bei einer Arsenwasserkur
(Internationale Beitr. z. Pathol. u. Ther. d. Ernährungsstörungen etc. II. 1. 1910 S. 7).
13. Touton, Praktisches und Theoretisches vom Arsenobenzol (Berlin, klin, Wochenschrift
1910 No. 49).
14. Stoessner, Erfahrungen mit der Dürkheimer Maxquelle in der Praxis (Zentralblatt für
Kinderheilkunde 1911 Heft 5).
15. Ebler und Fellner, zur Kenntnis der Radioaktivität der Mineralquellen (Zeitschrift für
anorgan. Chemie Band 72 S. 233 ff. 1911).
16. Kaufmann, Arsensoolbad Dürkheim a. H. (Zeitschrift für Balneologie etc. 1911—12
IV. No. 4).